Berlin : Erinnerungen an ein Hotel

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„Der Regenbogenfisch“ kommt ins FEZ. Im Theater des Freizeit und Erholungszentrums Wuhlheide (FEZ) wird Besuchern ab drei Jahren am heutigen Donnerstag um 10.30 Uhr ein nicht ganz trockenes Erlebnis geboten. Das Lübecker Unterwasser-Marionettentheater zeigt im 3000-Liter-Becken die Schwimmoper „Der Regenbogenfisch“ nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Markus Pfister. Die mit Musik, Licht- und Wasserspielen inszenierte Geschichte vom eitlen kleinen Fisch wird An der Wuhlheide 197 nur zwei Mal präsentiert – zum zweiten Mal am 2. April um 15.30 Uhr. Karten unter Tel. 53071 250 und an der Abendkasse. hema

Uhren und Schmuck im Kempi . Im Hotel Kempinski am Kurfürstendamm findet am 3. April die 38. Internationale Uhren- und Schmuck-Börse statt. Über 50 Aussteller zeigen von 10 bis 17 Uhr alles von Schmuck aus der Biedermeierzeit bis zur Rolex aus zweiter Hand. Ein Berliner Uhrmachermeister schätzt gratis mitgebrachte eigene Raritäten. hema

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KInder entdecken Schloss Charlottenburg. Kinder ab sechs Jahren können ab 3. April sonntags im Schloss Charlottenburg auf eine geführte Entdeckungsreise gehen. Sie lernen unter anderem griechische Götter kennen, die Tänzerin Barbarina, französische Mode und einen chinesischen Garten, der eigentlich dem König als Speisezimmer diente. Treffpunkt der Sonntagsführungen jeweils von 11 bis 12.30 Uhr ist am Schloss Charlottenburg die Kasse Neuer Flügel. hema

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Engagement in Steglitz-Zehlendorf. Sie setzen sich ein für sozial benachteiligte Menschen, für kulturelle Institutionen: die Bürgerstiftungen. Jetzt gründet sich eine solche Initiative engagierter Bürger auch in Steglitz-Zehlendorf. Treffpunkt ist jeweils der erste Dienstag im Monat um 18 Uhr im „La Fontaine“, Potsdamer Ecke Onkel-Tom-Straße. Auch Interessierte sind am 5. April geladen (E-Mail: info@buergerstiftung-sz.de). kög

Wenn Rudolf W. Münster heute aus dem Fenster seiner Berliner Wohnung auf den Ku’damm blickt, dann wird sich vor seinem inneren Auge die Zeit wohl ein bisschen zurückspulen. Denn heute ist es genau 25 Jahre her, dass der legendäre Kempinski-Direktor sich ins Beratungsgeschäft zurückzog. Die zwölf turbulenten Jahre, in denen er das Haus leitete, sind vielen unvergessen. Eigentlich wollte er 1968 nur das konkurrierende Hilton, das heutige Interconti, ausstechen. Brachte Modeschauen ins Haus und grandiose Filmbälle und baute es mit den berühmten Freitagabendbüfetts zum Treffpunkt für die damals tonangebenden Größen der Berliner Gesellschaft aus. Besonders seine Freundschaft mit Hildegard Knef trug zum Mythos bei. Sie wohnte während der Dreharbeiten zu „Jeder stirbt für sich allein“ in dem Haus und Münster stand ihr damals in schwierigen Situationen bei. Der Schauspieler Curd Jürgens musste in jenen Tagen auf die Präsidentensuite verzichten und nannte das Haus spitz „Knefkinski“. Es herrschten strenge Sitten: Shirley Bassey wurde nicht in den Grill eingelassen, weil sie lange Hosen trug. Und Rainer Werner Fassbinder musste beim Filmball draußen bleiben, weil er keinen Smoking tragen wollte. Von den artigen Gästen, die immer comme il faut auftraten, hingen manche mehr an Münster als am Hotel und blieben nach seinem Abschied weg. In der Zwischenzeit ist der heute 70-Jährige in 54 Ländern der Welt als Hotelberater tätig gewesen. Bi

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