ERMITTLUNGEN GEGEN KOMMISSARE : Schuss fiel in der Teeküche der Polizeiwache

SCHUSSABGABE



Nach einer „versehentlichen Schussabgabe“ auf der Dienststelle der Bereitschaftspolizei in Schulzendorf wird nun intern gegen einen 21-jährigen Polizeimeister ermittelt. Er hatte seinen 33-jährigen Kollegen durch eine „unbeabsichtigte Schussabgabe“, wie es bei der Polizei hieß, schwer verletzt. Der Kollege erlitt einen glatten Oberschenkeldurchschuss und musste operiert werden. Es besteht keine Lebensgefahr. Wie es zu der Schussabgabe kam, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher. Der 21-Jährige stehe seither unter Schock und sei noch nicht vernehmungsfähig, hieß es. Der Vorfall soll sich in der Teeküche im Flur des Gebäudes ereignet haben. Die 2. Abteilung der Bereitschaftspolizei befindet sich in der Ruppiner Straße in Schulzendorf. Fest steht offenbar, dass es keinen Streit zwischen den Männern gab. Die internen Ermittler haben mehrere Zeugen, die den Vorfall miterlebt haben, befragen können. Ob die beiden Männer herumgespielt haben an der Waffe, dazu gab es von der Polizei keine Auskunft. „Es gibt keinen Grund, in der Teeküche seine Waffe herauszuholen“, sagte ein Beamter.

KINDERPORNOS

Auch gegen einen 45-jährigen Polizeikommissar wird intern ermittelt, weil er im Verdacht steht, sich dreimal Kinderpornos aus dem Internet heruntergeladen zu haben. Die Anbieter sollen aus Weißrussland kommen. Die Polizei hatte bereits vor zwei Jahren eine weltweit agierende Sonderkommission „Tornado“ gegründet. Über die Kreditkartenabrechnungen waren die Ermittler dem Berliner Kollegen auf die Spur gekommen. Am Donnerstag wurden dann seine Wohnung und die Diensträume durchsucht und Computer und Dateien sichergestellt. tabu

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