Berlin : Erst Proteste, dann Warnstreiks

Auftakt am Mittwoch

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Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben für den morgigen Mittwoch zu ersten Protestaktionen im Rahmen der diesjährigen Tarifrunde aufgerufen. Gegen 8 Uhr beginnt am Fehrbelliner Platz eine Kundgebung, auf der unter anderem der VerdiBundeschef Frank Bsirske und die Berliner Gewerkschaftsvorsitzenden sprechen werden. Verdi, GdP und GEW haben ihre Mitglieder aufgerufen, an der Kundgebung teilzunehmen. Aus diesem Grund müsse man eventuell mit Einschränkungen bei Behörden rechnen, sagte GdP-Sprecher Klaus Eisenreich. Verdi geht davon aus, dass rund 3000 Gewerkschafter dem Aufruf folgen werden.

In der kommenden Woche müssen sich die Berliner auf weitere Arbeitskampfmaßnahmen einrichten. Bisher haben GdP und GEW dazu aufgerufen. Montag früh ist ein Warnstreik geplant, am Nachmittag wird es eine Kundgebung vor dem Roten Rathaus geben. Diese Veranstaltung richtet sich an den Senat, der an den Verhandlungstisch für einen Solidarpakt zurückkommen soll. Über protestbedingte Schließungen beispielsweise von Kitas will die GEW rechtzeitig informieren. sik

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