Erster Grippetoter in Berlin : 75-Jähriger aus Steglitz stirbt an Influenza

In Berlin ist der erste Grippetote der Saison zu beklagen. Ein 75-jähriger Mann aus Steglitz starb sechs Tage nach Beginn seiner Erkrankung in einem Krankenhaus. Er war nicht geimpft.

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Gegen Masern gibt es nach zwei Spritzen einen lebenslangen Schutz, gegen Grippe muss man sich jedes Jahr impfen lassen.
Gegen Masern gibt es nach zwei Spritzen einen lebenslangen Schutz, gegen Grippe muss man sich jedes Jahr impfen lassen.Foto: dpa/Julian Stratenschulte

In Berlin ist seit Beginn der Saison erstmals ein Mensch an Grippe gestorben. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales in seinem aktuellen Wochenbericht mitteilte, handelt es bei dem Betroffenen um einen 75 Jahre alten Mann aus Steglitz. Sechs Tage nach Erkrankungsbeginn mit Influenza A war der nicht geimpfte Mann mit Fieber in einer Klinik gestorben. Die aktuelle Saison begann in der 40. Kalenderwoche 2014, bisher wurden 1494 Grippe-Fälle registriert. Die gemeldeten Influenza-Fälle seien in den vergangenen Wochen auffallend gestiegen. Die meisten Erkrankungen traten in Pankow mit 298 Fällen auf, gefolgt von Tempelhof-Schöneberg mit 205 und Steglitz-Zehlendorf mit 179 bekannten Infektionen. Im Vergleich dazu gibt es vor allem in Lichtenberg mit 48 registrierten Ansteckungen auffallend wenig Fälle. In den vergangenen Wochen hatte eine Masernwelle viele Berliner beunruhigt. Immer noch infizieren sich Männer, Frauen und Kinder mit dem Virus – die Zuwächse aber haben nachgelassen.hah

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