ES BEGANN IN NEW YORK : ES BEGANN IN NEW YORK

Im Sommer 1969 kam es im New Yorker Stadtviertel Greenwich Village zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Homosexuellen und der Polizei. Immer wieder waren Schwule und Lesben dort von der Polizei mit gewalttätigen Razzien schikaniert worden. Am 28. Juni wehrten sie sich zum ersten Mal. Der Aufstand begann in der Bar „Stonewall“ und wuchs zu der mittlerweile legendären Straßenschlacht in der Christopher Street an.

Die Gay-Pride-Paraden am Christopher Street Day (CSD) erinnern an diesen Ursprung der internationalen Schwulenbewegung. Die erste Parade hielt das „Christopher Street Liberation Committee“ in den USA schon 1970 zum Jahrestag des Aufstandes ab. In Deutschland feiert heute fast jede größere Stadt ihren eigenen CSD, Vorreiter waren Berlin und Bremen im Jahr 1979. Damals war gleichgeschlechtliche Liebe noch nicht lange legal: Erst 1969 wurde der Paragraf 175 reformiert, der Homosexualität unter Strafe gestellt hatte.ddp

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