Berlin : „Es gibt keinen gerechten Krieg“

Was die Redner sagten

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Morgens hatte der evangelische Landesbischof Wolfgang Huber es im Berliner Dom so formuliert: „Es gibt nur einen gerechten Frieden, aber keinen gerechten Krieg.“ Zugleich warnte Huber vor antiamerikanischen Tönen. Die Diktatur des Saddam Hussein sei nicht zu rechtfertigen und habe tausende Menschen das Leben gekostet. Doch müsse die Menschheit festhalten am Geist der Besonnenheit und Liebe: „Zum Krieg gibt es immer eine Alternative.“

Auf der Kundgebung am Großen Stern rief der frühere DDR-Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer unter Beifall zu weiterem Widerstand gegen einen drohenden Krieg auf: „Wir stehen auf gegen diesen Krieg und wir stehen ein für das Ausschöpfen aller zivilen Möglichkeiten.“ Und er sagte: „Besser von Donald Rumsfeld verspottet zu werden, als vor sich selber zum Gespött zu werden.“ Angesichts der Millionen, die in Rom und London demonstrierten, rief Schorlemmer: „Silvio und Toni, geht hin und guckt euch an, was das Volk denkt!" Tsp

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