Berlin : Es weihnachtet

Die Fichte für den Gendarmenmarkt kommt in diesem Jahr aus dem Zillertal

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Auf dem Foto kann man den Weihnachtsbaum für den Gendarmenmarkt schon sehen, angerollt kommt er erst am 23. November. Von „Vorfreude“ spricht Helmut Russ, der zum vierten Mal den Weihnachtszauber auf dem Gendarmenmarkt veranstaltet. Partnerregion ist das Zillertal, und dort haben sie Berlin so lieb, dass sie der Stadt den Baum sogar schenken.

Die vorzüglich gewachsene Fichte mit einem acht Meter breiten Unterteil ist 25 Meter hoch und geschätzte 110 Jahre alt. Der Spender ist die Gemeinde Gerlos, ihr Baum steht derzeit noch in 1400 Metern Höhe. Am 27. November soll er vom Regierenden Bürgermeister zum ersten Mal zum Leuchten gebracht werden. Dann nämlich beginnt der Markt auf dem schönen Platz vor dem Schauspielhaus zwischen den beiden Domen. Gleich in der Nähe sind noch drei weitere Märkte: Am Schloßplatz, am Opernpalais und, neu, gegenüber dem Finanzministerium.

Helmut Russ möchte, dass auf dem Gendarmenmarkt der Hauptstadtweihnachtsmarkt steht; 2005 kamen an 41 Tagen 550 000 Besucher, davon 389 000 zahlende Gäste. Ab 14 Uhr kostet der Eintritt einen Euro, mit zwölf Gastronomen und 130 Ständen ist der Platz bis zum letzten Meter ausgenutzt. Donnerstags gibt es Jazz, am Wochenende Klassik und jeden Tag ein Krippenspiel. Von den Einnahmen werden fünf Projekte unterstützt: Die Jenny de la Torre-Stiftung, Kinderzirkus Cabuwazi, Frank Zanders Obdachlosenhilfe, die Stephanus-Stiftung und das Kinderzentrum „Arche“. Lo.

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