Berlin : Es werde Licht

Wowereit knipst Weihnachtsbeleuchtung auf dem Boulevard an

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Heute Nachmittag um fünf gibt es wieder das große Ah! und Oh! Unter den Linden: Die Botschafter Russlands und der USA gucken zu, der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit drückt auf einen Knopf – schon strahlen die 368 Bäume im Lichterglanz. In den vergangenen vier Wochen wurden Äste der Linden mit 90000 Metern Leuchtkabel umwickelt. Die Bäume sollen wie strahlende Skulpturen wirken, als „Lichter der Hoffnung die dunkle Jahreszeit erhellen“. So sagt es der Initiator des LindenLicht-Spektakels Stephan Vogel (Restaurants „Lindenlife“), der die Lichterschau des vergangenen Jahres des großen Erfolges wegen wiederholt. Und erweitert: Die Linden-Illumination soll sich abends nicht erlöschen, sondern zumeist die ganze Nacht hindurch strahlen. Bezahlt wird das von dem Mobilfunkkonzern Vodafone D2. Dessen Deutschlandchef Jürgen von Kuczkowski reist zur Lichterpremiere an und eröffnet dabei auch gleich noch die Eisbahn auf dem Mittelstreifen des Boulevards.

Anka Vollmann vom Lichter-Sponsor sagt, das „Linden Lighting“ sei für Vodafone so etwas wie ein „Kommunikations- Event“, die Leute – schließlich kommen gerade um die Weihnachtszeit eine Menge Touristen in die Hauptstadt – sollen Berlins Prachtboulevard auch an dunklen Tagen in strahlender Erinnerung behalten. Lo.

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