Berlin : Essen für die Ehre

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Absturz in der Wüste. Der Berliner Autor Johannes Groschupf liest am Freitag, 20 Uhr, im Mittenwalder Salon Tangoloft, Wiesenstraße 62 in Wedding ( 3. Hof, Aufg. 5) aus seinem Debütroman „Zu weit draußen“. Der autobiografische Roman schildert die Geschichte eines Mannes, der bei einem Absturz in der algerischen Wüste knapp dem Verbrennungstod entgeht und bei der Rückkehr nicht mehr ins frühere Leben zurückfindet. Weiter lesen an dem Abend Rike Bolte und Anja Koemstedt Unveröffentlichtes. ac

Breslau in Berlin. Früher kamen die „echten“ Berliner häufig aus Breslau in die Stadt. Heute kommt man fast nicht mehr hin. Zumindest nicht mit der Bahn. Die einst vorbildliche Verbindung ist zu einer Nebenstrecke degradiert. Eine Ausstellung „160 Jahre Eisenbahn Berlin – Breslau“ zeigt die Geschichte dieser Strecke und eröffnet Perspektiven. Zu sehen ist sie bis zum 31. Mai im Ostbahnhof. Stadtentwickungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer hofft, dass damit neuer Schwung in den erhofften Streckenausbau kommt. kt

Sie sind jung, sie sind sieben, und weil es ihnen so gut geht im Leben, haben sie beschlossen: Davon möchten wir anderen abgeben. Am Dienstag hat der Berliner Ehrensache e.V. mal wieder zu einem „Dinner für die Ehre“ eingeladen, und das ist ein netter Anlass aus der Menge der Charityprojekte in Berlin ein besonderes herauszupicken. Die sieben Mitdreißiger veranstalten schöne Abende an ausgesuchten Orten (diesmal: der Spreespeicher in Kreuzberg), bieten Dinner und DJs – und machen damit das „Gutetun“ zu einer entkrampften Sache auch für junge Leute. Der Erlös (Karte 45 Euro) kommt meist einem Jugendprojekt zugute; diesmal dem „Berliner Lebenslauf“, bei dem Problemjugendliche von professionellen Betreuern ans Marathonlaufen herangeführt werden. Vor allem aber, sagt Initiatorin Anja Beckers , will Ehrensache ein Katalysator sein: will andere animieren, mit ihren speziellen Kontakten eigene Projekte zu initiieren. Weil die Sieben voll berufstätig sind – von Regisseur bis Steuerberater – können sie nicht alles selbst machen und freuen sich über Helfer mit eigenen Ideen und Kontakten. Was über den Abend noch zu sagen wäre? Na gut. Die Uhrzeit: gerade rechtzeitig für Prosecco zum Sonnenuntergang auf der Terrasse über dem Wasser. Die Gäste: rund 80, die meisten jung, zumeist gut aussehend, feier-, trink- und redefreudig. Das Essen: von Spargel bis Tiramisu. Wer mehr erfahren will: www.ehrensache-berlin.de. rcf

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