Berlin : Euro: Visionen: "Ich freue mich auf den Euro, weil ... "

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er mir schon so vertraut ist." Die Internetfirma, in der Florian Maaß (34) arbeitet, ist vor zwei Jahren gleich mit dem Euro als virtuelles Zahlungsmittel an den Start gegangen. Seitdem rechnet der Kundenbetreuer täglich D-Mark in Euro und Euro in D-Mark um. Denen, die mit dem Neuen und Unbekannten eher gespannt und vorsichtig umgehen, ist er schon weit voraus. Doch jetzt ist er des Umtauschens müde. "Für mich wird alles viel leichter", freut sich der Vater von zwei Kindern. Nach zwei Jahren Übung mit dem Euro wird der Umgang mit der neuen Währung also zur Selbstverständlichkeit? "Klar, irgendwann hört man auf, sich an derD-Mark zu orientieren. Dann weiß man, dass ein Euro ein Euro ist." Was in der Übergangszeit besonders irritierend war, sind die "Krummpreise". Ulrike Jeggle, (34), seine Ehefrau, fängt an zu lachen, als ihr Mann das mit den "Krummpreisen" sagt: "Na, 5,77 Mark oder 13,65 Euro, das sind doch krumme Preise, oder?" Und der Sohn Tim (5) freut sich schon auf sein erstes Taschengeld in Euro. Ein bisschen wenig wird es sich zwar anhören, aber Tims Vorfreude trübt das trotzdem nicht.

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