Europäer in Berlin : „Gesetze sollten überall in Europa gleich sein“

EUROPÄER IN BERLIN – ein Physiker aus Großbritannien erzählt

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Foto: Uwe Steinert

Was Berlin und Europa für ihn bedeutet, erzählt täglich ein anderer Europabürger.

Ich komme aus Essex, habe dann in London, zwei Jahre in Frankreich und drei Jahre in den Niederlanden gelebt – jetzt bin ich hier. Ich fühle mich als Europäer, und ich mag Berlin. Die Stadt hat viel mehr Platz als London, und ich fühle mich sicherer.

Ich finde es sehr schade, dass Großbritannien keinen Euro hat. Für mich ist es ziemlich anstrengend, immer Geld zu tauschen. Ich glaube, die Deutschen sind Europa gegenüber offener als die Briten.

Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass die Verwaltung und die Gesetze einander angepasst werden. Und die Renten: Ich befürchte, bei meinen vielen Auslandsaufenthalten die Rente zu organisieren, wird wirklich kompliziert.

Aufgezeichnet von Patricia Hecht

Robert Wimpory (38) kommt aus Essex in Großbritannien und arbeitet seit vier Jahren als Physiker am Helmholtz-Zentrum in Wannsee. Einige Jahre will er noch in Berlin bleiben.

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