Berlin : "Europarty": Neuer Name, neues Konzept

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Die umstrittene "Europarty" der AG City auf dem Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße läuft vom 17. bis 19. August unter dem neuen Namen "Kurfürstendamm-Fest" und soll an Niveau gewinnen. Die Party, mit der die Weihnachtsbeleuchtung des Boulevards finanziert wird, habe einen "sehr negativen" Ruf bekommen, gibt City-Managerin Eva Degünther zu. Künftig bleiben Gehwege frei von Buden, damit Kunden besser in die Läden gelangen. Diese hatten hohe Einbußen beklagt. Zudem werden die Buden nun alle als weiße Pagoden gestaltet. Auf den Bühnen, deren Zahl reduziert wird, sollen sich Kulturstätten wie das Theater des Westens präsentieren. Die Festmeile reicht westlich nur noch bis zum Joachimstaler Platz statt bis zur Fasanenstraße.

Dazu trug Druck der "Kurfürstendamm Gesellschaft" bei, die 60 Ladenbesitzer um Teehändler Werner Schmitt im Herbst aus Protest gegen die "Ramschmeile" gegründet hatten. Gestern eröffnete der Verein seine erste Ausstellung namens "Law § Order": Künstler Uwe Tabatt zeigt 99 Bilder mit humorvoll bis ironisch verfremdeten Motiven aus der Justizwelt (bis 18. April; täglich von 12 bis 20 Uhr im Haus des Juweliers Bucherer, Kurfürstendamm 26a).

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