Berlin : EUROPASCHULEN

EHRGEIZIGES PROJEKT

Die Idee der Europaschulen wurde mit großem Schwung in der Nachwendezeit unter dem damaligen Schulsenator Jürgen Klemann (CDU) entwickelt. Ein Ziel bestand darin, den zehntausenden Kindern aus bilingualen Familien eine Chance zu bieten, die Sprache beider Elternteile von der Alphabetisierung an zu lernen. Im Jahr 1992 ging es los. Den Anfang machten sechs Grundschulen mit den „Alliiertensprachen“ Englisch, Französisch und Russisch.

ERFOLGSGESCHICHTE

Die Begeisterung für das besondere Konzept mit kostenloser Nachmittagsbetreuung war anfangs groß. Eltern, Politiker und auch Diplomaten machten so viel Druck, dass nach und nach Spanisch, Italienisch, Türkisch, Portugiesisch, Polnisch und Griechisch hinzukamen. Andere Bundesländer übernahmen Teile des Konzepts. sve

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