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Ex-Flughafen-Chef klagt gegen BER : Prozess um Gehaltszahlungen vertagt

Der Prozess des ehemaligen Flughafenchefs Rainer Schwarz gegen den BER wird vertagt. Ähnlich wie beim Flughafen selbst, ist auch hier unklar, wer eigentlich zuständig ist.

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Der ehemalige Flughafen-Chef Rainer Schwarz.
Der ehemalige Flughafen-Chef Rainer Schwarz.Foto: dpa

Um 11 Uhr begann der Prozess des ehemaligen Flughafenchefs Rainer Schwarz gegen die Flughafengesellschaft des BER. Doch schon bald zeichnete sich ab, dass die Verhandlung erst im April des nächsten Jahres stattfindet.

Das Landgericht hatte Zweifel, ob es für das Verfahren zuständig ist, da die Flughafengesellschaft ihren Sitz in Schönefeld hat. Schwarz und die Flughafengesellschaft berieten jeweils eigenständig, wie sie das Verfahren ändern konnten, so dass das Landgericht Berlin zuständig wird. Da das neue Verfahren aufwändig wird, kann es jetzt erst am 7. April fortgesetzt werden.

Wie berichtet klagt der ehemalige Flughafenchef Schwarz auf die Nachzahlung seines Gehaltes seit seiner Kündigung im Juli bis zum Vertragsende 2016. Es geht um monatlich 27 500 Euro, plus die Weiterzahlung seiner Altersversorgung.

Schwarz war Anfang des Jahres zunächst freigestellt worden und hatte weiter sein Gehalt kassiert.

Im Juni wurde die Freistellung in eine fristlose Kündigung umgewandelt. Schwarz soll dem Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft die Probleme vor der für den 3. Juni 2012 geplanten Eröffnung des BER-Flughafens verschwiegen haben. Anwälte hatten darüber ein Gutachten erstellt.

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