Ex-Manager Harald Siegle : BER-Kritiker will zurück

Harald Siegle wurde von Hartmut Mehdorn am BER entlassen. Jetzt geht Mehdorn - und Siegle will wieder mitarbeiten.

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Wenn Hartmut Mehdorn außen vor ist, möchte sich Harald Siegler gerne den BER wieder von innen ansehen.
Wenn Hartmut Mehdorn außen vor ist, möchte sich Harald Siegler gerne den BER wieder von innen ansehen.Foto: Patrick Pleul/dpa

Flughafenchef Hartmut Mehdorn geht – und der von ihm geschasste Manager Harald Siegle, der vor Gericht erfolgreich auf Wiedereinstellung geklagt hat, will zurück. Die vorgesehenen Änderungen im Aufsichtsrat und in der Geschäftsführung böten die Chance für „substanzielle strukturelle Reformen“ bei der Flughafengesellschaft, die die Fertigstellung des BER „wirksam beflügeln“ könnten, schreibt Siegle in offenen Briefen an die Gesellschafter und bietet seine Mitwirkung beim Neuaufbau der Führung an. Zugleich kritisiert er Mehdorn erneut: Dessen Angaben zu Terminen, Kapazitäten und voraussichtlichen Gesamtkosten erschienen „wenig plausibel“. Eine fachkundige Kontrolle am Flughafen fehle weiter.

Siegle hatte Anfang 2014 in Schreiben an den Aufsichtsrat Mehdorn angegriffen und eine BER-Inbetriebnahme 2016 „höchst unwahrscheinlich“ genannt. Daraufhin erhielt er mehrere Kündigungen. Inzwischen spricht Mehdorn vom zweiten Halbjahr 2017 als Termin.

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