Berlin : Exhibitionist belästigt Schülerin in einem Friedenauer Hausflur

Wieder wird ein Fall von Kindesmissbrauch bekannt

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Wieder ist ein Fall von Kindesmissbrauch bekannt geworden: Nach Informationen des Tagesspiegels hatte am 14. November ein etwa 25 Jahre alter Mann in Friedenau eine neunjährige Grundschülerin auf dem Heimweg von der Schule verfolgt. Er betrat mit ihr den Flur ihres Wohnhauses an der Wielandstraße, zog seine Hose herunter, entblößte sich und forderte das Mädchen auf zu „gucken“. Als sie wegrannte, flüchtete der Mann. Er wendete keine Gewalt an, berührte das Kind nicht und war nach Aussagen des Kindes unbewaffnet.

In den vergangenen Tagen hatte der Tagesspiegel über insgesamt fünf bis dahin unbekannte schwerere Fälle von Kindesmissbrauch in Marzahn und Neukölln berichtet. Der Friedenauer Fall habe „mit nahezu absoluter Sicherheit keinen Zusammenhang mit den früheren Fällen“, sagte ein Ermittler des Landeskriminalamtes (LKA) gestern. Auch der Friedenauer Fall werde im LKA bearbeitet.

Die Vorgehensweise in der Wielandstraße sei aber eine ganz andere als in Marzahn. Dort waren drei 8, 12 und 13 Jahre alte Mädchen zwischen Mitte November und Anfang Dezember beim Aufschließen ihrer Haustüren mit vorgehaltenem Messer in den Keller gedrängt und dort vergewaltigt worden.

Diese Mädchen hatten von ihrem Peiniger nur eine ungenaue Beschreibung geben können: Aufgefallen war ihnen an dem zwanzig bis dreißig Jahre alten Mann vor allem sehr kurze blonde Haare, ein so genannter Igelschnitt.

Die Anwohner der Friedenauer Wielandstraße sehen in der Täterbeschreibung eine auffallende Ähnlichkeit mit dem Marzahner Täter. Er soll Mitte 20 und groß sein sowie einen ähnlichen Haarschnitt haben. Ha

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