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Fahrbahn unterspült : Wasserfontäne sprudelt in Mitte

Eine drei Meter hohe Wasserfontäne hat in der Reinhardtstraße den Verkehr aufgehalten. Mittlerweile ist klar, was die Ursache für die Überflutung ist.

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Eine drei Meter hohe Wasserfontäne hat am Mittwochmorgen die Reinhardtstraße in Mitte überflutet. Für die Reisenden im TXL-Bus in Richtung Alexanderplatz wurde die Fahrt heute morgen gegen viertel vor zehn direkt hinter der Haltestelle Washingtonplatz "außerplanmäßig" unterbrochen. Nur langsam und mit äußerster Vorsicht passierten Autofahrer, Busse und Radfahrer die Wasserfontäne, die aus einem Kanaldeckel direkt vor dem Bürogebäude der Nachrichtenagentur dapd hervorbrach.

Mittlerweile ist klar, was die Überflutung verursachte: Ein Mitarbeiter einer Löschtechnikfirma hat Wartungsarbeiten falsch durchgeführt und damit einen Wasserrohrbruch ausgelöst. Bei der Überprüfung einer Löschanlage in der Reinhardtstraße habe er den Wasseranschluss an einem Hydranten falsch bedient und einen Überdruck in der Leitung ausgelöst, teilte die Feuerwehr mit. Minutenlang schossen bis zu 15.000 Liter Wasser in einer großen Fontäne aus dem Boden und unterspülten den umliegenden Gehweg. Die Mitarbeiter der Löschtechnikfirma alarmierten die Feuerwehr, sechs Einsatzkräfte brachten die Fontäne wieder unter Kontrolle. Der betroffene Wasseranschluss des Hauses ist abgedreht, für schätzungsweise eine Stunde müssen die Anwohner ohne fließend Wasser auskommen. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von knapp 1.000 Euro.

Die Tragfähigkeit der Straße sei nach ersten Prüfungen von dem Zwischenfall nicht negativ beeinträchtigt worden, die Buslinien könnten in normaler Taktung weiter verkehren, sagte inzwischen ein Sprecher der BVG-Leitstelle. (mit dapd)

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