Fahrdienst : Im Storchentaxi nach Hause

Die Charité bietet einen neuen Fahrdienst für Neugeborene.

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Premiere. Die kleine Jeffe und ihre Mutter (l.) waren die ersten Passagiere. Foto: Heerde

So ganz dürfte die kleine Jeffe, geboren am 14. Dezember 2008, nicht mitbekommen haben, was um sie herum geschieht: Als erstes Baby wurde sie am Montag vom Virchow-Krankenhaus mit dem neuen Storchentaxi-Service von Charité und ADAC nach Hause gefahren. „Oft fahren die Eltern im eigenen Wagen oder im Taxi nach Hause und sichern das Kind dabei nicht richtig“, sagt Stefanie Märzheuser, Kinderchirurgin an der Charité. Als Folge würde jeden Tag in Deutschland mindestens ein Kind im ersten Lebensjahr als Mitfahrer im Auto verletzt.

An den drei Charité-Standorten werden die Eltern jetzt von den Mitarbeitern der Geburtsstationen auf den neuen Service hingewiesen. 65 000 Euro stellt der ADAC Berlin-Brandenburg dafür in einer ersten Phase bereit. Dessen Vorsitzendem Walter Müller kam die Idee zu den Storchentaxis, als er selbst Großvater wurde. Joachim Dudenhausen, Leiter der Frauen- und Kindermedizin der Charité, hat sie aufgegriffen. „Hier geht es um Sicherheit“, sagt Dudenhausen. (uba)

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