Berlin : Fahrgäste mit der S-Bahn zufrieden

Besonders wichtig ist den Kunden die Sauberkeit

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Die SBahn bleibt etwas Besonderes. Während ihre Konzernmutter, die Bahn AG, am Ende der Beliebtheitsskala rangiert, liegt die Berliner S-Bahn bei der Kundenzufriedenheit ganz vorne. Seit 1996 habe sich der Wert stetig verbessert, sagt Ronald Pörner von der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft, der regelmäßig im Auftrag der S-Bahn die Kunden befragt. Und während der Anteil der enttäuschten Fahrgäste dort konstant bei etwa acht Prozent liegt, hat dieser Wert bei der BVG zuletzt um sieben Prozentpunkte auf 19 Prozent zugenommen. Wichtigstes Kriterium für die meisten Kunden ist die Sauberkeit in den Fahrzeugen und auf den Bahnhöfen. Was die Kunden zu den Fahrkartenpreisen sagen, wird nicht gefragt.

Mit der Möglichkeit, Fahrräder mitzunehmen, sind die Fahrgäste nur mittelmäßig zufrieden, obwohl die S-Bahn an den Bahnhöfen 6500 Abstellplätze geschaffen hat. Weitere 1500 sollen in diesem Jahr hinzukommen, vor allem im Zentrum.

Allerdings hängt die S-Bahn bei der Planung nicht nur hier in der Luft. Noch immer gibt es keinen Vertrag mit dem Senat, der die Leistungen und Zuschüsse regelt. Bereits Anfang Dezember hatten sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Bahnchef Hartmut Mehdorn auf einen Vertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren geeinigt, der die Zuschüsse an die S-Bahn um jährlich 48 Millionen Euro reduziert. Die Detailverhandlungen dazu sind aber immer noch nicht abgeschlossen. kt

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