Radtour 19 : Große Rennrad-Schleife im Süden

Unsere Tour startet in Thyrow, keine halbe Stunde von Berlin entfernt. Auf perfekt asphaltierten Straßen geht es über Sperenberg, Baruth, Motzen und Mittenwalde nach Blankenfelde. Auf der Strecke passieren wir mehrere Badestellen - und die Dauerbaustelle BER

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Länge 109 km | Fahrzeit ca. 4 Std. | Schwierigkeit 5 von 5

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Sowjetischer Ehrenfriedhof Baruth.
Sowjetischer Ehrenfriedhof Baruth.Foto: Jörn Hasselmann

Start ist am Bahnhof Thyrow, zu dem uns der RE 3 stündlich bringt. Schneller kommt man kaum aus Berlin raus, nur 18 Minuten Fahrzeit ab Südkreuz, der Einstieg ist auch in Gesundbrunnen oder am Hauptbahnhof möglich, ein ABC-Ticket reicht aus. Der Zug verfügt über einen großen Fahrradwagen. Vom Bahnhof Thyrow geht es direkt auf die Strecke: Wir nehmen die Brücke, um die Gleise zu queren, und ab geht's. Bis auf wenige hundert Meter Kopfsteinplaster sind die 109 Kilometer dieser Tour sehr gut asphaltiert - und nahezu ampelfrei. Im Nunsdorf geht es rechts ab und für einen guten Kilometer auf die kaum befahrene B 246.

km 7,2 Von der Bundesstraße fahren wir links ab, ansteigend in den Wald Richtung Sperenberg. Hinter Gadsdorf fahren wir links Richtung Kummersdorf-Alexanderdorf, vorbei an der Abtei St. Gertrud. Von Kummersdorf-Alexanderdorf lohnt der kleine Dreieck-Umweg über Rehagen. Im sehenswerten Bahnhof hat George Clooney „Monument Men“ gedreht, ein Teil der Filmkulisse steht noch. Für die Einkehr in das Restaurant dort ist es noch zu früh. Wir fahren im spitzen Winkel nach Sperenberg und überqueren die Gleise des einst vom sowjetischen Militär genutzten Bahnhofs. Dann weiter durch den Ort Richtung Süden am ehemaligen Militärgelände vorbei.

km 24,5 Am Ortsausgang von Kummersdorf-Gut fahren wir geradeaus Richtung Baruth, passieren den Sprengplatz Horstwalde der Bundesanstalt für Materialforschung und erreichen Baruth. Hier für 700 Meter links auf die Bundesstraße, dann direkt vor dem Sowjetischen Ehrenfriedhof mit Obelisk und Panzern rechts in Richtung Dornswalde/Glashütte über die Gleise. Vom Kreisel bis zum Abzweig ins Dorf Dornswalde hat man für sechs Kilometer die Wahl zwischen einem desaströsen Radweg und einer Straße mit Schwerlastverkehr. Schneller geht es natürlich auf der Straße. In Dornswalde beginnt dann der idyllischste Teil der Tour, durch Wiesen geht es nach Glashütte.

km 45,7 Kurz vor dem Museumsdorf Glashütte fahren wir links nach Rietzneuendorf. Die schmale, fast autofreie Straße ist Teil von Rundkurs 8 des Fläming-Skate. Kurz blitzt am Horizont die Halle des „Tropical Island“ auf. In Rietzneuendorf biegen wir an der ersten Kreuzung nach links Richtung Staakow ab und queren die Autobahn A 13. Den Radwegweisern Richtung Märkisch Buchholz folgend geht es durch Staakmühle bis Briesen. Am Schloss Briesen nach links und weiter auf einer guten Fahrradstraße. Kurz vor Freidorf scharf links abbiegen. In Freidorf rechts, dann folgt das einzige kurze Stück übles Kopfsteinpflaster auf der Tour. In Teurow vor den Gleisen nach links abbiegen und weiter bis Halbe.

km 65,9 Vor dem Bahnhof Halbe fahren wir links Richtung Teupitz, überqueren nach rund vier Kilometern erneut die Autobahn und kommen schließlich an im Ausflugsort Teupitz. Am Marktplatz (Kopfsteinpflaster) locken Café und Eisdiele. Weiter geht es nach Egsdorf. An der Dorfaue rechts liegt eine wunderbar ruhige Badestelle am Teupitzer See. Nun geht es nach Norden, über Töpchin erreichen wir Motzen. Die große Badestelle im Ort ist nur am Wochenende bei gutem Wetter voll. Weiter durch Gallun, hinter dem Dorf auf den Radweg links der B 246. Dieser wird schnell zu einer Fahrradstraße, auf der wir Mittenwalde erreichen.

km 92,2 Wer bislang nicht eingekehrt ist, überquert am Ende der Fahrradstraße die B 246 und fährt geradeaus über die Straße Baruther Vorstadt links ins Zentrum von Mittenwalde. In der Yorckstraße gibt es Cafés und Eisdielen. Ansonsten umfahren wir den Ort, fahren 300 Meter links entlang der B 246 und dann weiter über die Umgehungsstraße. Die erste echte Ampel der Tour zeigt meist Rot. Vorbei am Pulverturm, an dem auch die Yorckstraße endet, verlassen wir Mittenwalde Richtung Norden. Kurz vor Brusendorf am Kreisel geradeaus halten, dann die A 10 überqueren. Vor uns liegt die Flughafen-Baustelle BER. Wir halten uns links und fahren drei Kilometer am Flughafenzaun entlang, bis wir die Brücke über die autobahnähnlich ausgebaute B 96 erreichen. Hier stehen die letzten beiden Ampeln der Tour. Über Selchower Weg, Glasower Damm und Blankenfelder Weg geht es geradeaus zum Bahnhof Blankenfelde. Die S 2 bringt uns von hier im 20-Minuten-Takt zurück in die Stadt.

Download der gpx-Datei:

19 - Jörn Hasselmann - Rennradtour Thyrow-Blankenfelde

Download der Route als PDF:

Tour19-01

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