Berlin : Fahrschein aus zweiter Hand

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Der Trend zum SecondHand-Fahrschein hält an. Kaum aus der U- oder S-Bahn ausgestiegen, wird man an etlichen Bahnsteigen im Stadtgebiet gefragt: „Hätten Sie’n Fahrschein?“ oder: „Hat jemand bitte ein gültiges Ticket, das er nicht mehr braucht?“ Die Bitte mag unterschiedlich formuliert sein, das Ziel der Schnorrerei ist aber stets das gleiche: das Fahrgeld sparen und vor allem die 40 Euro Bußgeld vermeiden, die erwischte Schwarzfahrer bezahlen müssen. Den Einnahme-Ausfall könne er nicht beziffern, sagt ein BVG-Sprecher. Ab April wird das Geschäft unattraktiver. Dann gilt der Fahrschein nicht mehr pauschal zwei Stunden, sondern nur zwei Stunden für Fahrten in eine Richtung. mne

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