Berlin : Fahrstuhlfahren, bis es besser wird

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„Fahrstuhlangst ist eine Sonderform der Klaustrophobie“, sagt der Psychotherapeut Herbert Mück. Ursachen können Erlebnisse in der Kindheit sein - das Ausharren im Luftschutzbunker, in einer stecken gebliebenen U-Bahn oder eben in einem Fahrstuhl. Eine andere Quelle sei Kontaktangst gegenüber anderen Menschen. Spätestens, wenn Betroffene nicht mehr ihr normales Leben führen können (etwa wenn der Arbeitsplatz im 15. Stockwerk liegt), handele es sich um ein Leiden mit „Krankheitswert“, so Mück. Die Thearapiekosten würden dann von der Krankenkasse getragen. Mück schlägt als Gegenmittel das „Expositionstraining“ vor. Dabei fährt der Betroffene anfangs in Begleitung, später allein so lange Fahrstuhl, bis keine Angst mehr auftritt. loy

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