Berlin : Fakten und Behandlungsmöglichkeiten

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HERZSCHWÄCHE: Das Herz pumpt das Blut durch den Körper und versorgt die Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Durch angeborene Herzfehler, ungesunde Lebensweise, Bewegungsmangel, Krankheiten kann das Herz im Laufe der Lebensjahre erlahmen.

BYPASS: Verengte oder verstopfte Herzkranzgefäße werden durch einen oder mehrere Bypässe behandelt, durch die das Blut um die verstopfte Stelle herumgeleitet wird.

DEFIBRILLATOR: Um das gefürchtete Flimmern von Herzkammern oder Herzvorhöfen zu stoppen, setzen Krankenhäuser und Rettungskräfte so genannte Defibrillatoren ein. Wenn der Herzschlag wieder einsetzt, kann entschieden werden, ob der Patient einen Schrittmacher erhält.

SCHRITTMACHER:

Er beschleunigt und stabilisiert den Herzschlag. Neuere Versionen können zudem Leitungsstörungen zwischen Herzvorhof und Herzkammer überbrücken, Zum Antrieb der Schrittmacher werden meist langlebige Lithium-Batterien verwendet. Herzschrittmacher halten zwischen 5 und 10 Jahren.

RISIKO: In der Regel arbeiten Schrittmacher zuverlässig. Doch die fragile Elektromechanik kann bei extrem starken Magnetfeldern gestört werden: beim elektromagnetischen Körpercheck am Flughafen etwa. Anzeichen: Schwindel, Herzrasen, unregelmäßiger Puls.

AMBULANT: Implantationen eines Herzschrittmachers werden in Berlin auch von niedergelassenen Ärzten vorgenommen. Nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung haben 36 Mediziner dafür die Genehmigung. Diese setzten im vergangen Jahr rund 670 Schrittmacher ein. mne

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