Berlin : Fall des Rabattgesetzes: Frage an die Händler: Geben Sie Rabatt?

Klaus D. Sander, Ullrich Verbrauchermarkt, Kantstraße: "Ein Kunde hat mehrere Büchsen eines Fertiggerichts gekauft und wollte wissen, ob er denn nun Rabatt erhält. Aber wir machen so was nicht, dafür sind die Margen im Lebensmittelhandel zu klein."

Manuela Schlänicke, Budapester Schuhe, Kurfürstendamm: "Für uns ändert sich nichts, wir sind hier ja nicht auf einem orientalischen Basar. Über Nachlässe muss ohnehin der Chef entscheiden. Es geht schließlich nicht um unser, sondern um sein Geld."

Jürgen Merker, Intersport Skihütte, Joachimstaler Straße: "Eine Dame wollte wissen, ob jetzt Preisnachlässe drin sind. Sie war aber zufrieden, als wir sagten, das geht nicht. Wir arbeiten in einer der härtesten Branchen, da können wir kaum was ablassen."

Ursula Götz, Cassata Mode, Bergmannstraße: "Mich nervt die Debatte um das Ende des Rabattgesetzes. Wir haben in unserer Branche ohnehin schon genug zu kämpfen. Ich halte es wie bisher: Was mit 100 Mark angschrieben ist, kostet auch 100 Mark."

Jörg Perschke, Outdoor - Kreuzbergs Reiseladen, Bergmannstraße: "Unsere Preise sind ja schon günstig. Trotzdem liegt bei manchen Sachen noch etwas drin - wenn jemand hartnäckig ist. Wo, das müssen die Kunden allerdings schon selber herausfinden."

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