Familien in Berlin : Langeweile? Nicht mit uns: Tipps für die Herbstferien

Herbstferien! Noch liegen ein paar freie Tage vor den Berliner und Brandenburger Familien. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt.

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Herbstzeit ist Drachenzeit. Das Wetter soll zumindest am Wochenende ganz gut werden.
Herbstzeit ist Drachenzeit. Das Wetter soll zumindest am Wochenende ganz gut werden.Foto: dpa

FÜR DRAUSSEN

Kraniche gucken. Über 40 000 Kraniche rasten derzeit wieder im brandenburgischen Linum nordöstlich von Berlin, bevor sie Richtung Süden weiterfliegen. Ein besonderes Naturschauspiel ist das vor allem in den Morgen- und späten Nachmittagsstunden, wenn die Kraniche zur Futtersuche ausfliegen oder die Schlafplätze aufsuchen. Um die Tiere nicht zu stören, schließt man sich am besten einer Führung an, die das Nabu-Naturschutzzentrum Storchenschmiede anbietet. Infos und Kontakt: Tel.: 033922-50500, storchenschmiede@nabu-berlin.de.

Kraniche rasten auf einem Feld bei Linum.
Kraniche rasten auf einem Feld bei Linum.Foto: dpa

Tiere streicheln. Wie wäre es mit Tierestreicheln und Füttern? Die Kinderbauernhöfe, die es in der ganzen Stadt verteilt gibt, sind auch in den Herbstferien geöffnet. Im Kinderbauernhof im Görlitzer Park kann man einen Tierführerschein machen, auf der Jugendfarm Moritzhof in Prenzlauer Berg wird Wolle gefilzt und auf dem Hof der Ufa-Fabrik kann man in der zweiten Ferienwoche Drachen bauen und steigen lassen. Eine Übersicht über die Berliner Kinderbauernhöfe gibt es unter www.berlin.de/kultur-und-tickets/tipps/kinder/kinderbauernhoefe.

FÜR DRINNEN

Hexen in der Wuhlheide. Das FEZ in der Wuhlheide verwandelt sich in den Herbstferien in ein großes Hexenhaus – mit Tanzplatz, Zaubertranklabor, Besenreiten und Hexenmarkt. Kinder kommen am besten schon verkleidet und spielen mit bei den Abenteuern rund um den Stadthexenmeister. Mo-Fr 10–18 Uhr, am Wochende 12–18 Uhr. Tagesticket 4 Euro. www.fez-berlin.de.

Bauen im Labyrinth. Im Kindermuseum Labyrinth in Wedding läuft seit über zwei Jahren die Mitmach- und Mitbauausstellung „Platz da, Kinder machen Stadt“, die so erfolgreich ist, dass sie erneut verlängert worden ist. In den Herbstferien können Kindern Baudenkmäler aus Schwämmen nachbauen. Mo–Fr 9–18 Uhr, am Wochenende 11–18 Uhr, Eintritt 5,50 Euro. Mehr unter www.labyrinth-kindermuseum.de.

FÜR SPORTFANS

Kufen schwingen. Die Eislaufsaison hat begonnen, viele Bahnen sind seit Anfang Oktober geöffnet. Also schnell die Schlittschuhe schnüren (kann man auch ausleihen) und ein paar Runden drehen. Kinder und Erwachsene, die die Technik richtig erlernen möchte, können das zum Beispiel in einem vierstündigen Ferienkurs auf den Eisbahnen in Neukölln, Wedding und Wilmersdorf tun, Infos unter www.eislaufschule.de.

Rumspringen. Trampolinspringen ist voll im Trend, inzwischen gibt es mehrere große Hallen in Berlin, zum Beispiel den „Sprungraum“ in Marienfelde, das „Jumphouse“ in Tegel und das „Jump-Berlin“ im Märkischen Viertel. Man kann einfach so von Feld zu Feld springen, Basket- oder Dodgeball spielen oder sich in eine mit Schaumstoffwürfeln gefüllte Grube stürzen. Eine Stunde herumhüpfen kostet je nach Halle ab zwölf Euro. Wer Sprungtechnik und Tricks lernen will, kann Kurse buchen. Informationen unter www.jumphouse.de/berlin, www.sprungraum.de und jump-berlin.de.

FÜR KÜNSTLER

Bilder erzählen. In einem Workshop in der Werkstatt Hufelandstraße können Kinder anhand von Skizzen aus der Gemäldegalerie Geräusche und Geschichten zu Bildern finden und daraus ihr eigenes Hörspiel entwickeln, das dann mit einem Soundprogramm am Computer bearbeitet wird. 26.10–28.10., jeweils 11–14 Uhr, Gebühr 30 Euro. Anmeldung über www.jugend-im-museum.de.

Einen Golem formen. Einer jüdischen Legende zufolge ist der Golem ein Geschöpf aus Lehm, das vor 500 Jahren zum Leben erweckt wurde. Im Jüdischen Museum Berlin können Kinder an den zwei Donnerstagen in den Herbstferien den Golem kennenlernen und selbst im Golem-Lab experimentieren. Für Kinder von 8–12 Jahren, 20.10 und 27.10., 10–15 Uhr, 10 Euro. Anmeldung: Tel. 030–25993437 oder kinder@jmberlin.de.

FÜR FORSCHER

Der Eingang zum Zeiss-Großplanetarium in Prenzlauer Berg mit seiner 23-Meter-Kuppel.
Der Eingang zum Zeiss-Großplanetarium in Prenzlauer Berg mit seiner 23-Meter-Kuppel.Foto: Kalaene/dpa

Experimentieren. Im Erdforscher-Labor in Schöneberg können Kinder Tricks mit Trockeneis lernen, Lipgloss und Brausepulver selbst herstellen oder mit Magneten experimentieren. Ein Workshoptag von 10–15.30 Uhr kostet rund 70 Euro inklusive Mittagessen. Programm und Infos unter www.facebook.com/www.erdforscher.de und Tel: 55624307. Winterfeldtstraße 45, Schöneberg.

Sterne gucken. Das Zeiss-Großplanetarium in Prenzlauer Berg ist im August wiedereröffnet worden – höchste Zeit, ihm einmal einen Besuch abzustatten, schließlich gibt es hier jetzt eine Sternenshow in 3-D. Mehrmals wöchentlich läuft das Programm „Sterne über Berlin“, für Kinder ab 7 besonders geeignet ist die Show „Mit Raketen zu Planeten“ (u.a. am 19.10 um 14 Uhr, 20.10. um 12 Uhr und 21.10., 16 Uhr, Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro), außerdem gibt es Drei-Fragezeichen-Hörspiele. Programm und Informationen unter www.sdtb.de/Zeiss-Grossplanetarium.

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