Berlin : FDP-Dissident Mleczkowski meldet sich

-

Der fraktionslose Abgeordnete Wolfgang Mleczkowski ist nicht verschwunden. Bei einem spontanen Redaktionsbesuch im Tagesspiegel wunderte sich der ehemalige FDPMann darüber, dass die Partei ihn mit einer Zeitungsanzeige über einen Verhandlungstermin des Schiedsgerichtes informiert. Das Bundesschiedsgericht der FDP hatte eine Anzeige in einer Berliner Zeitung geschaltet, um Mleczkowski über den Termin zu informieren, weil er angeblich auf dem Postweg nicht zu erreichen war. Das hat der Abgeordnete bestritten. Er sei über einen Bekannten ständig erreichbar gewesen und schlicht von Charlottenburg nach Marzahn umgezogen. Dort sei er ordentlich gemeldet, sagte Mleczkowski. Der ehemalige Spandauer Bezirkschef war mit der FDP-Landesspitze aneinander geraten, weil er keine ordentliche Kassenführung für den Bezirksverband nachweisen konnte. Deshalb verlor er das Parteiamt des Bezirksvorsitzenden. Zudem brachte er die FDP ins Gerede, weil er Ärger mit der Polizei hatte. Die Fraktion schloss ihn daraufhin aus. wvb.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben