Berlin : Fegen, harken – weg damit

Das alte Laub gehört in den BSR-Sack oder verbuddelt. Tipps zum Kampf gegen den Schädling

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Bislang gibt es nur eine Erfolg versprechende Methode, wie man gegen den Schädling vorgehen kann: fegen, fegen, fegen. Wenn auch Sie eine LaubfegeGemeinschaft gründen wollen, sollten Sie sich aber nicht zu viel aufbürden – sonst wird das nichts. Teilen Sie die Zuständigkeit für das Grün in der Straße oder im Park auf. Wenn sich jeder Mieter um ein, zwei Bäume kümmert, wird der einzelne Nachbar nicht überfordert. Wenn Sie schon fegen und aufharken, achten Sie auch auf fachgerechte Entsorgung. Braune Blätter gehören nicht in den normalen Hausmüll. Dann kommt das Laub mit den Mottenpuppen nur auf die Deponie – und der Flug geht von vorne los. Miniermottenlaub also in die Biotonne werfen. Oder, besser: Auf den Recyclinghöfen der BSR kann man Laubsäcke kaufen. Die sind orangefarben-transparent, fassen 110 Liter und kosten 3 Euro. Im Preis ist die Entsorgung inbegriffen. Den Laubsack kann man ganz legal an den Straßenrand stellen; BSR-Mitarbeiter holen ihn ab. Das Laub wird – wie jenes aus der Biotonne – in Großanlagen kompostiert. Bei Temperaturen zwischen 55 und 65 Grad haben die Mottenlarven und - puppen keine Chance. Größere Mengen kann man über die Gütegemeinschaft Kompost in 15806 Nächst Neuendorf (Telefon 03377/332573) entsorgen. Wer einen Garten hat, kann die Blätter auch vergraben. Allerdings mindestens 10 Zentimeter tief unter der Erde – und mit einer Abdeckfolie oben drüber. Das Vergrabene muss man mindestens bis Mitte nächsten Sommers ruhen lassen, sonst kämpfen sich geschlüpfte Motten doch an die Erdoberfläche. kög

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