FEIERN AM SALZUFER : Die Show zum Jubiläum: Oldtimer, Talk und Tombola

GEBURTSTAGSPARTY

Mit „zwei tollen Tagen“ wird im größten Autosalon der Stadt, in der Mercedes-Welt am Charlottenburger Salzufer, am kommenden Wochenende das Jubiläum „100 Jahre Mercedes-Benz-Niederlassung Berlin“ gefeiert. Ein Höhepunkt für Oldtimerfans ist die „Road of Fame“ – eine Ausstellung mit zehn Topmodellen aus der Unternehmensgeschichte. Auch berühmte Sportwagen-Klassiker wie der „SSK“ aus den späten zwanziger Jahren, dessen Nachfolger, der „Mercedes 500K“ aus den Dreißigern, oder der 300 SL mit den nach oben aufklappbaren Flügeltüren sind dort zu bewundern. Außerdem gibt es Erklärungen und eine Fotogalerie zur Zeit- und Daimler-Benz-Geschichte in Berlin. Auf der Showbühne treten Bands und Talkgäste auf, es gibt ein Programm für Kinder, eine Charity-Jubiläumstombola – und wer sich mal als Rennfahrer auf dem Nürburgring ausprobieren will, kann ganz ohne Risiko in den Formel-1-Simulator steigen. Am Sonnabend, 31. Januar, wird in der Mercedes-Welt von 10 bis 20 Uhr gefeiert, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

NIEDERLASSUNG

Die 22 Meter hohe Halle der „Mercedes-Welt“ bietet mit ihrer gläsernen Fassade, den Galerien, künstlichen Teichen und dem Wasserfall eine Landschaft rund ums ausgestellte Automobil. Im Restaurant „Weissgold“ kann man verweilen, es gibt eine Kinderverkehrsschule und kleine Oldtimer- Schauen. Auch ein Nachbau des ersten Benz-Motorwagens von 1886 ist zu sehen. Für Besucher ist die Halle werktags und am Wochenende von 8 bis 24 Uhr geöffnet. Infos: Telefon 39 01 00 ( www.mercedes-welt.de).

GEDRUCKTE GESCHICHTE

Die Geschichte des 1913 eröffneten „Mercedes-Palastes“ in den heutigen Kaiserhöfen Unter den Linden wird im Band des Berlin Story Verlages mit dem Titel „Kaiserhöfe“ ausführlich illustriert und beschrieben (ISBN 978-3- 86855-001-6, 29,80 Euro). Nur noch antiquarisch, am einfachsten übers Internet, erhält man die 2000 im Jovis-Verlag erschienene Dokumentation „Das Auto. Geburt eines Phänomens – eine Berliner Geschichte“. Sie reicht vom 19. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. cs

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