Feinkost-Blog auf Tagesspiegel.de : Kulinarischer Klick

Matthies war essen: Unser Gastronomiekritiker und Feinkostexperte Bernd Matthies bloggt jetzt auf Tagesspiegel.de - über Restaurantbesuche, Starköche, Wiener Öl. Kommentieren und diskutieren Sie mit!

Geschmackssicher: Bernd Matthies, Kolumnist und Restaurantkritiker. Foto: Mike Wolff
Geschmackssicher: Bernd Matthies, Kolumnist und Restaurantkritiker.Foto: Mike Wolff

Im Internet ist einfach mehr Platz. Platz für Texte, die nicht tagesaktuell sind, Platz für Texte, die nur eine qualifizierte Minderheit der Leser interessieren, Platz für persönliche, kontroverse Mitteilungsformen wie die Weblogs. Die gibt es schon seit langem auch beim Tagesspiegel, nun kommt ein weiteres dazu: „Matthies war essen“.

Bernd Matthies, Kolumnist und langjähriger Restaurantkritiker des Blattes, nutzt dieses Forum, um ab sofort mehr über seine vielfältigen kulinarischen Erfahrungen zu berichten. Das können Restaurantberichte und -kritiken aus der ganzen Welt sein, kurze Anmerkungen und wichtige Nachrichten aus der Gastronomie, Buchrezensionen und Hinweise auf interessante Produkte. Immer werden sie in persönlichem Ton formuliert – ein echtes Autorenblog ohne PR-Schlagseite.

Es hat schon angefangen! Unter der Adresse www.tagesspiegel.de/blogs finden Sie die ersten Veröffentlichungen von „Matthies war essen“, der Autor schreibt darin über gutes und schlechtes Essen am Berliner Stadtrand, es gibt eine Weinempfehlung, einen Bericht über den jungen Sylter Kochstar Sebastian Zier, der im April vergangenen Jahres seinen Dienst im „La Mer“ angetreten hat und seither gefeiert wird. Matthies fragt: Was hat Zier, was andere nicht haben? In seinem Blog stellt der Autor auch die neue Deutschlandfassung des Restaurantführers „Gusto“ vor, er blickt zurück auf die aktuellen Ausgaben von Michelin und Gault-Millau und serviert frisch Zubereitetes aus der Berliner Szene. Und ist es Zufall, dass beim Bocuse d’Or 2011, dem renommiertesten Köchewettbewerb der Welt, ausgerechnet ein Däne, ein Schwede und ein Norweger die ersten drei Plätze unter sich ausgemacht haben?

Links führen auch zu weiteren Matthies-Berichten aus dem Tagesspiegel-Archiv. Mit Nachlieferungen ist täglich zu rechnen – am Montag bloggte der Autor über die verrückten Öle des Wiener Essigbrauers Erwin Gegenbauer. Diese werden aus Fruchtkernen, zum Beispiel von Äpfeln, Himbeeren oder Johannisbeeren, hergestellt. Außerdem verrät Matthies, in welchem Restaurant in Prenzlauer Berg Top-Koch Gerd Hammes nun Herdsolist ist – und warum der Mann „keine Kunststücke serviert, sondern grundsolide Bistroküche, die sich aus den Vorräten des feinen Supermarktes speist“.

Themen gibt es genug, aber ein lebendiges Blog entsteht erst dann, wenn die Leser mittun und eigene Kommentare, Erfahrungen und Kritik beisteuern. Sie sind herzlich eingeladen, sich ein eigenes Bild zu machen und den Start von Anfang an zu begleiten. (Tsp)

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