Berlin : Fenster zum Hinterhof

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Früher zu . Wegen der Sicherheitsvorkehrungen für die Benefizgala der „Freunde des Sheba Medical Centers Tel Hashomer e.V.“ schließt das Jüdische Museum am Donnerstag bereits um 16.30 Uhr. Letzter Einlass ist 15.30 Uhr.

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Germanische Götter. Das Stuttgarter Figurentheater Paradox und das Berliner Ensemble Theaterfusion lassen den Mythos des Odin auferstehen. Zur Premiere am Freitag, 3. Juni wird der nordische Allvater auf der Bühne der Schaubude, Greifswalder Str. 81-84, Prenzlauer Berg, wieder kämpfen, um der Prophezeiung der Nornen zu entgehen: „Alles, was Du je geschaffen hast, wird untergehen.“ Die Aufführung beginnt um 20 Uhr, auch am 4. und 5. Juni, Karten für 9,50 ermäßigt 6 Euro unter 4234314.

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Bespielte Bauakademie . Auf der Schaufassade der Bauakademie am Werderschen Markt in Mitte werden von 3. Juni bis Ende Juli jeden Freitag Abend Filme gezeigt. Den Anfang macht an diesem Freitag um 22.15 Uhr der Film „Sonnenallee“, am 10. Juni gibt es ab 20.30 Uhr Gegrilltes und Getränke auf der Wiese, bevor der Kultfilme „Eins, Zwei, Drei“ läuft. Der Eintritt ist frei.

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Lindbergh und die Folgen . Bertolt Brecht hat ihm ein Hörspiel gewidmet, James Stewart ist in seiner „Spirit of St. Louis“ quer über den Leinwand-Ozean geflogen: Atlantikflieger Charles A. Lindbergh, berühmtester Flugpionier aller Zeiten – und zugleich ein Mann mit streng gehütetem Doppelleben. Seine Reisen nach Europa führten ihn nicht nur zu den Großen und Mächtigen der Alten Welt, sondern auch zu dem einen oder anderen Fräulein. Das blieb nicht ohne Folgen. „Das Doppelleben des Charles A. Lindbergh“ heißt daher ein Buch von Rudolf Schröck, das dieser am Freitag, 18 Uhr, im Kulturkaufhaus Dussmann vorstellt – im Gespräch mit den drei deutschen Lindbergh-Kindern Dyrk und David Hesshaimer sowie Astrid Bouteuil. ac

Den Wechsel von einem gediegen-komfortablen Einfamilienhaus im Bayerischen zur Berliner Hinterhauswohnung kann man ohne weiteres als Kulturschock begreifen. Dass es nur eine Übergangsbleibe sein soll – ein schwacher Trost. Besonders wenn man von Vorurteilen heimgesucht wird wie Helga Forstmann, Ehefrau eines nach Berlin versetzten Staatsanwalts. Senta Berger wird sie ab Montag spielen, dann starten in Berlin die Dreharbeiten zu dem TV-Film „Die Männer sind alle Verbrecher“, einem Sat-1-Projekt. Ihr zur Seite steht Michael Gwisdek als Ehemann, der angesichts des verführerischen Jungkurden Cem ( Erdal Yildiz ) etwas in den Hintergrund rückt. Den beobachtet die vernachlässigte Ehefrau eines Nachts, wie er die Leichen seiner Geliebten in den Keller schleppt. Hilfe bei der Aufklärung kommt durch die Putzfrau Fanny Damaschke, gespielt von Nina Kunzendorf . Man kann eine gewisse Nähe zu Hitchcocks „Fenster zum Hof“ wohl nicht leugnen. Das wird der heiter-spannenden Geschichte nicht schaden. ac

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