Berlin : Fesselballon: Mitte: Ballon soll unten bleiben, weil er Hessen stört

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Die Monate des Fesselballons, der an der Ecke Voß- und Ebertstraße Touristen 150 Meter über Berlin schweben lässt, sind offenbar gezählt: "Die Senatsverwaltung für Stadtenwicklung teilte uns mit, dass unserem Antrag auf Verlängerung der bis Ende März geltenden Fluggenehmigung wahrscheinlich nicht entsprochen werden wird", sagt Frank Hellberg von Air Berlin. Der Betreiber des Hi-Flyer, "um den uns andere Großstädte glühend beneiden", erfuhr, dass die direkt neben dem Ballon-Startplatz gelegene neue Hessische Landesvertretung interveniert habe: "Ende März 2001, zu dem Zeitpunkt also, an dem unsere Genehmigung ausläuft, wird die Landesvertretung bezogen. Im oberen Bereich seien die Räume für den Ministerpräsidenten gelegen. Wenn der in Berlin weilt, möchte er sich nicht durch auf- und abfahrende Touristen gestört fühlen", vermutet Frank Hellberg. Bei der Hessischen Landesvertretung heißt es, man habe nichts gegen die Touristenattraktion - aber der jetzige Standort sei zu dicht am Neubau der künftigen Vertretung.

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