Festival Eat Berlin beginnt : Na dann: Guten Hunger, Berlin!

Erst Käse, dann Gemüse: Das Feinschmeckerfestival Eat Berlin hat begonnen. Es wird gekocht im Olympiastadion und neben der Arena am Ostbahnhof. Hier finden Sie unsere Tipps.

So ein Käse! Und das ist jetzt nicht mal negativ gemeint.
So ein Käse! Und das ist jetzt nicht mal negativ gemeint.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Die letzte Februarwoche ist im Berliner Terminkalender inzwischen fest gebucht für das Feinschmeckerfestival Eat Berlin. Es hat am Wochenende mit den „Berliner Käsetagen“ bereits begonnen – und endet am kommenden Sonntag mit dem „Ball der Gastronomie“. Die meisten Veranstaltungen sind bereits seit Längerem ausverkauft, aber Schnellentschlossene haben da und dort noch gute Aussichten auf Restkarten. Die gibt es beispielsweise noch für Dienstagabend, wenn Markus Herbicht in seinen Räumen im „Schmelzwerk“ der Sarotti-Höfe ein komplettes Angler-Sattelschwein zubereitet – dazu gibt es Uckermärker Raritätengemüse und Bier von der Meckatzer Brauerei.

Am Mittwoch präsentiert sich im Cooking Club des Olympiastadions die Generation „WOW“ – die Köche Sarah Henke, Maria Groß und Sebastian Frank (Horvath) und die Winzer Andreas Rings und Lisa Bunn sind allesamt unter 35 und zeigen an diesem Abend, was sie zu bieten haben.

Am Donnerstag findet im Kreuzberger Restaurant Jolesch ein „monochromer Abend“ statt, der der Farbe Grün gewidmet ist. Sternekoch Sigi Danler und Sommelier Hendik Canis haben ein einschlägiges Programm zusammengestellt, in dem natürlich die österreichische Paraderebsorte, der Grüne Veltliner, eine wichtige Rolle spielen wird. Ebenfalls am 26.Februar berichten zwei erfahrene Restaurantkritiker aus ihrem Leben: Thomas Platt und Bernd Matthies kommentieren vor dem Hintergrund eines ausgefeilten Menüs, das Markus Semmler in seinem Wilmersdorfer Restaurant zubereitet. Und noch einmal Semmler: Am 28. Februar, hat er prominente Freunde eingeladen, mit denen er gemeinsam kochen wird: Minu Barati Fischer, Joschka Fischer und Ulla Kock am Brink.

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Neukölln, Ortsteil Neukölln. Große Güte, was sollen wir denn noch schreiben über Neukölln? Ach, zeigen wir lieber die besten Bilder aus dem hippen/dreckigen/juten, alten Neukölln (je nach Alter und Herkunft).Und stellen zwei knifflige Fragen: In welchem Ortsteil steht das Karstadt am Neuköllner Hermannplatz? Genau, in Kreuzberg (der Bürgersteig ist die Grenze, das überragende Dach gehört zu Neukölln). Und wer sind die beiden Figuren in der Mitte? Das "tanzende Pärchen" steht dort seit den 80ern, erschaffen wurde es von Joachim Schmettau und drehte sich früher sogar mal. Moment: Joachim Schmettau ... Schmettau? Ja, genau, das ist auch der Mann vom markanten Wasserklops am Europa-Center.Weitere Bilder anzeigen
1 von 96Foto: Kitty Kleist-Heinrich
14.01.2016 08:38Neukölln, Ortsteil Neukölln. Große Güte, was sollen wir denn noch schreiben über Neukölln? Ach, zeigen wir lieber die besten...

Ausgebuchter Einstiegshöhepunkt des Festivals ist die Palazzo-Sondervorstellung am Montag, dem 23. Februar, im Spiegelzelt an der O2-Arena. Dabei wird der „eat! berlin Preis“ für das Lebenswerk 2015 an Jean K. „Gianni“ van Daalen verliehen, den ehemaligen Adlon-Chef und internationalen Europa-Präsidenten der Kempinski-Gruppe. Er folgt auf Eckart Witzigmann (2011), Wolfram Siebeck (2013) und Alfred Biolek (2014). Außerdem findet dort eine Talk-Runde zum Thema „Sterneköche, Kritikerpäpste, Foodpioniere und Biohändler – Wer bestimmt die kulinarischen Trends?“ statt. Laut dem Veranstalter Bernhard Moser ist der Erfolg des Festivals so groß, dass die fünfte Runde im Februar 2016 schon gesichert sei.Tsp

Alle Informationen über die noch buchbaren Veranstaltungen unter: www.eat-berlin-festival.de

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