FESTLICHER ADVENT: EXTRA FÜR LESER : Santa Claus is coming to town

Foto: privat
Foto: privat

CHRISTMAS-BIKE-TOUR:

FREIKARTEN FÜR DIE FETE

Lust, mit den Weihnachtsmännern und -engeln der Bike-Tour am 15. Dezember ab 19 Uhr auf der Abschlussveranstaltung im Steglitzer Stadtpark (Haus der Jugend, Albert-Schweitzer-Saal) bei Leckerem vom Grill, mit Rockmusik und Tombola zu feiern? 5 mal 2 Freikarten spendieren die Veranstalter. Schreiben Sie eine E-Mail mit Name, Adresse, Telefon an verlosungen@tagesspiegel.de (Betreff Biker-Party). Wer bei der Parade der Santa-Claus-Biker zusehen will: Die Tour startet um 15 Uhr am Steglitzer Damm, führt erst zur Spendenübergabe bei der Suppenküche Lichtenrade, dann zum Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg,zur Spendenübergabe beim Verein „Kontakte schaffen Leben“ am Spandauer Damm und durch die City-West zurück nach Steglitz (www.berlin-christmas- bike- tour.de)

RENT A SANTA!

Die Bestell-Weihnachtsmänner des Studentenwerks haben jede Menge Terminwünsche für den 24.12. erreicht. Trotzdem bieten sie für unsere Serie fünf mal einen Besuch des Weihnachtsmanns zu Heilig Abend an – zwischen 15 und 20 Uhr und zum halben Preis (20 statt 41 Euro). Heute ab 13 Uhr anrufen unter Tel. 93939-7711 (Kennwort Tagesspiegel nennen).

INTERVIEW MIT DEM 

OBER-WEIHNACHTSMANN

Ein Weihnachtsmann? Das Studentenwerk hat 500 im Einsatz! Immer wieder wird Nachwuchs benötigt, und der muss ausgebildet werden. Das übernimmt der „Referent für Weihnachtsmannkunde und Qualität der öffentlichen Performance“, Stephan Antczack.

Hat der Ober-Weihnachtsmann etwa Nachwuchssorgen?

Nein, aber wir haben diesmal schon 4000 Anfragen allein für Heilig Abend und bescheren außerdem noch in Kitas und Unternehmen. Studenten wechseln ins Berufsleben, dann brauchen wir neue für den Job. Manche kommen sogar von selber wieder – wenn sie in Rente gehen.Unser Alterspräsident ist 77.

Was muss so ein Weihnachtsmann denn drauf haben?

Der ist in seiner Rolle ja zwischen den Menschen und dem lieben Gott angesiedelt. Im Workshop lernt er Schauspiel und Entertainment: Ruhe und Gelassenheit zu verströmen, sich richtig zu bewegen, mit tiefer Stimme zu sprechen. Jeder Handgriff muss sitzen, jeder Satz Wirkung haben. Nichts ist schlimmer als wenn einer vorbeikommt und sagt: „Ick bin der Weihnachtsmann.“ Außerdem muss ein Neuer lernen, seine Touren mit den vielen Terminen zu planen.

Gibt’s einen Dresscode?

Rote Mütze, Perücke, Bart, Gürtel, rote Jacke und Hose, schwarze Stiefel, Handschuhe. Ein Glöckchen muss er dabeihaben und das Goldene Buch. Das ist sein Notizbuch mit Infos über die Kinder, mit Liedertexten und Gedichten. Ich empfehle es jedem. Selbst der Textsicherste kann bei „O Tannebaum“ mal einen Hänger haben.

Noch mehr Vorschriften?

Klar, wir haben seit 2008 einen Ehrenkodex. Im Dienst keinen Alkohol, nicht grollen, nicht fluchen, nicht während der Tour essen, immer im Kostüm bleiben zum Beispiel. Mir hat eine Mutter mal Kaffee angeboten, und ich hab’ spontan gesagt, ja. Als die Frau in der Küche war, fiel mir ein, wie trinkste denn mit Kunstbart? Sie kam wieder und hat Gott sei Dank ’nen Strohhalm mitgebracht.

Passieren Ihnen noch Fehler?

Neulich hab’ ich vergessen, im Büro meine rote Kostümhose auszuziehen. Den Bart hatte ich noch weiß. Mit meinem roten Anorak und dem weißen Fahrrad sah jeder gleich, woher ich komme. Ein andermal hab ich nach der Bescherung mein Glöckchen in einer Wohnung vergessen. Was tun? Ich hab’ angerufen, und der Papa hat es mir gebracht. Sein Junge war schon zehn und glaubte kaum noch an den Weihnachtsmann. Das Glöckchen hatte er entdeckt, aber nicht verstanden, wie es verschwand. Da hat er dann wieder geglaubt. Solch schöne Dinge passieren ständig.

Und Sie sind natürlich in Ihren zehn Jahren als Weihnachtsmann ein besserer Mensch geworden.

Nö!

Susanne Leimstoll

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben