Berlin : Feuer im U-Bahnhof: Fahrgast löschte Feuer

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Durch einen technischen Defekt ist gestern Nachmittag das Fahrgestell eines UBahn-Wagens in Brand geraten. Der Zugführer hatte gegen 15 Uhr bei der Einfahrt in den Bahnhof Rehberge an der Line U6 einen Knall gehört und nach dem Halten Rauch gesehen.

Der BVG-Angestellte und ein zufällig mitfahrender Kollege führten die etwa 80 Fahrgäste aus dem Bahnhof; ein Fahrgast löschte die Flammen mit einem Feuerlöscher. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben von Feuerwehrchef Albrecht Broemme brannte es in einem Drehgestell des dritten Wagens, möglicherweise hatte sich ein Lichtbogen zwischen Stromabnehmer und Stromschiene gebildet. „Wäre es später entdeckt woren, hätte sich das Feuer ausbreiten können“, sagte Broemme weiter. Der Zug wurde eine Stunde später auf ein Abstellgleis gefahren und dort untersucht. Bis 16.10 Uhr war der Verkehr auf der Linie unterbrochen.

Das letzte große Feuer im Untergrund hatte es im August 2004 gegeben, als im Anhalter Bahnhof ein S-Bahn-Waggon ausbrannte. Tote gab es bei Bränden in der U-Bahn oder unterirdischen Strecken der S-Bahn in Berlin bislang nicht. Den spektakulärsten Brand hatte es zur Love Parade im Jahr 2000 gegeben: Damals brannte ein Zug im U-Bahnhof Deutsche Oper völlig aus. Ha

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