Berlin : Feuerwehr gibt Verspätung bei Übung zu

Fehleranalyse nach Übung am Sonnabend dauert an

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Die Feuerwehr hat gestern eingestanden, dass es bei der Katastrophenschutzübung am Sonnabend zu Problemen gekommen ist. Bei der Übung am Bahnhof Gesundbrunnen seien die Helfer erst 40 Minuten nach der Alarmierung am Ort gewesen. „Das ist eindeutig zu spät“, sagte Sprecher Matthias Waligora. Woran es gelegen habe, konnte er allerdings nicht sagen. Dies werde noch geprüft. Eine defekte Parkschranke vor einem Einkaufszentrum sei aber nicht der Grund gewesen. Bei der Übung war ein Giftgasanschlag simuliert worden.

Dass es auch am Übungsort Mariendorf lange gedauert habe, bis die Retter eintrafen, erklärte Waligora mit einem internen Abspracheproblem: „Die Übung ging um 11.30 Uhr los. Die Leitstelle ging aber von 11.37 Uhr aus. Dadurch kam eine Verzögerung von sieben Minuten zustande.“ Lasse man diese außer Acht, habe es genau neun Minuten gedauert, bis die ersten Kräfte eintrafen. „Das ist für die Witterungsverhältnisse genau im Zeitplan.“

Dass an der Übung angeblich keine freiwilligen Feuerwehrleute teilgenommen hätten, wies Waligora zurück: 400 von ihnen hätten die Feuerwachen besetzt, deren Mannschaften an der Übung teilnahmen, weitere 57 seien an den Einsatzorten gewesen. Auch Brandenburger Feuerwehren seien in die Übung einbezogen worden. Allerdings wurden diese „nur zur Stadtgrenze alarmiert“. Es sei geprobt worden, die Brandenburger Kräfte organisatorisch an die Schadensorte „heranzuführen“. Wie diese im Ernstfall vor Ort arbeiten müssten, würden sie noch nicht üben. tabu

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