Berlin : Filmarbeiten ganz ohne Krawumm Nur einige Außendrehs zu „Mission Impossible“

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Tom Cruise dreht in Babelsberg, er dreht nicht, oder doch, vielleicht, gar nicht, ein bisschen… Für die Verantwortlichen des Studios in Potsdam müssen die letzten Monate einem dramatischen Thriller gleichgekommen sein. „Mission Impossible III“, so heißt das Projekt mit dem unheilschwangeren Namen, das nach ursprünglicher Planung längst abgedreht sein sollte, zum Wohle der BrandenburgBerliner Filmwirtschaft, doch so oft umgeplant wurde, bis zuletzt kaum mehr jemand daran glaubte. Jetzt aber gibt es Hoffnung, jedenfalls ein bisschen: Zwar ist der Plan, in der Region große Teile des Films zu drehen, endgültig gestorben, aber auch die komplette Absage ist abgewendet, ließ Carl Woebcken, Vorstandsvorsitzender der Studio Babelsberg AG, die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ (PNN) wissen. Es werde den einen oder anderen Außendreh in Brandenburg geben. Ob Tom Cruise selbst dazu kommen werde oder nur ein Kamerateam ohne den Star, sagte Woebcken nicht.

Unter anderem waren im Potsdamer Ortsteil Krampnitz Dreharbeiten in alten Russenkasernen geplant, die offenbar dabei in die Luft fliegen sollten. Tom Cruise hatte sich die verrotteten Plattenbauten im Frühjahr letzten Jahres angesehen, sie werden nun nicht mehr gebraucht. Zudem gibt es in Babelsberg schon einige Kulissen und Requisiten, die für „Mission Impossible“ vorgesehen waren, darunter einen russischen Militärhubschrauber.

Die Probleme mit dem Projekt hatten sich an der Frage des Regisseurs entzündet. Dann kam der Spielberg-Film „Krieg der Welten“ dazwischen, der momentan in den Kinos läuft. Spielberg hatte laut PNN für sein Projekt „Olympia 1972“ mit Babelsberg geliebäugelt, dreht nun aber in Ungarn. Mitte August kommt aber Paul Verhoeven nach Babelsberg, um hier „Black Book“ zu drehen. ac

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