Berlin : Filmpremiere mit Chaos-Fred

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Dass ihr neuer Film von der Kritik mitunter verhalten aufgenommen wurde, schmälerte ihre gute Laune nicht. Jürgen Vogel, Alexandra Maria Lara, Christoph Maria Herbst, Anja Kling und Til Schweiger feierten gestern im Cinestar am Potsdamer Platz gut gelaunt die Weltpremiere von „Wo ist Fred“. Die Komödie ist der neue Film von "Kebab-Connection"-Regisseur Anno Saul und erzählt die Geschichte des titelgebenden Verlierers, gespielt von Til Schweiger. Der stolpert von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen bei dem Versuch, seine Freundin Mara (Anja Kling) zu beeindrucken, indem er ihren rotzlöffeligen Sohn Linus mit einem handsignierten Basketball der Mannschaft Alba Berlin beglückt. Das Problem besteht darin, dass der Ball nach dem Spiel nur auf die Behindertentribüne geworfen wird. Um sich den Zugang zu diesem Bereich zu erschleichen, gibt sich Fred als Rollstuhlfahrer aus. Das Chaos ist programmiert. Was nach herbem Slapstick klingt, ist genau solcher. Wirklich etwas behindert erschien Til Schweiger gestern zur Premiere. Der Schauspieler kam auf Krücken, da er am Donnerstag in einem Krankenhaus am Fuß operiert worden war. Einen erfreulicheren Auftritt hatte Alexandra Maria Lara . Kaum erschienen, gratulierten ihr Freunde zum Geburtstag. Sie wurde gestern 28 Jahre alt.

Für Jürgen Vogel wird der rote Teppich langsam zur Gewohntheit. Erst am 22. Oktober präsentierte er in Berlin den Film „Ein Freund von mir“, und auch am vergangenen Sonntag stand er im Rampenlicht. Da feierte der Animationsfilm „Bärenfieber“ Premiere, in dem Vogel dem Hirsch Elliot seine Stimme leit. „Wo ist Fred“ kommt am 16. November offiziell in die Kinos. mho

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