Berlin : Finanzspritzen für soziale Initiativen

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In Zeiten knapper öffentlicher Kassen sind Zuschüsse von Stiftungen und Spendenvereinen auch in dieser Stadt besonders hilfreich. Jetzt können sich zwei Berliner Projekte über Zuwendungen der „Aktion Mensch“ freuen: 97 000 Euro kommen dem Deutschen Schwerhörigenbund in Pankow zu. Mit dem Geld richtet der Verein Arbeitsplätze mit Laptops und Stenographiermaschinen ein, an denen Schwerhörige zu Schriftdolmetschern ausgebildet werden. Weitere 2566 Euro gibt die „Aktion Mensch“ an die Caritas. Die Spende soll Drogenabhängigen, Spielsüchtigen, Menschen mit Eßproblemen und MedikamentenAbhängigkeit neue Selbsthilfeangebote eröffnen.

Derzeit werden in Berlin zudem 14 neue Projekte im Sozialwesen aufgebaut, die die Stiftung Vivendi Universal ermöglicht hat. Die unter anderem von den Berliner Wasserbetrieben, von der Medienstadt Babelsberg, Tobis, Universal Music und Vivendi Water getragene Stiftung stellte zuletzt 95 000 Euro bereit. Gefördert werden damit beispielsweise Kitas, Behinderteninitiativen und Existenzgründer. Die Vivendi-Firmen geben indes nicht nur Geld – Mitarbeiter engagieren sich bei den Projekten auch als Paten.kög

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