Berlin : Finkenkrug-Schule gewinnt ersten Preis für gesundes Frühstück

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Mit einem selbst organisierten "Öko-Frühstück" hat die Finkenkrug-Sonderschule an der Mannheimer Straße den mit 2500 Mark dotierten Hauptpreis im diesjährigen Ökologie-Wettbewerb für Schulen und Jugendeinrichtungen gewonnen. Der Wettbewerb wird von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) veranstaltet und von CDU-Schulstadträtin Brigitte Safadi-Fischer organisiert. Eine elfköpfige Jury beurteilte fünf Projekte, die Preisverleihung steht am Dienstag bevor.

Die geistig behinderten, 12- und 13-jährigen Finkenkrug-Schüler hatten ihre Aktion zusammen mit der Tempelhofer Carl-Sonnenschein-Schule gestartet. Erst lernten sie, gesunde Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse und Kräuterquark von weniger gesunden zu unterscheiden, dann bereiteten sie ein entsprechendes Schulfrühstück zu. Den zweiten Preis und 2000 Mark erhält der pädagogisch betreute Abenteuerspielplatz Sodener Straße 29 für Hütten aus Stroh und anderen Naturstoffen. Der dritte Preis und 1000 Mark gehen an die Carl-Orff-Grundschule für Kompostierungs-Tonnen. Ein geplanter "Obst-Dörrschrank", der mit Sonnenwärme funktionieren soll, bringt der Robert-Jungk-Oberschule den vierten Preis und 1000 Mark ein; für den Verkauf von Recycling-Papier bekommt das Marie-Curie-Gymnasium den fünften Preis und 500 Mark.

Auch außerhalb des Wettbewerbs zeigen sich Wilmersdorfer Schulen umweltbewusst und sparen Strom, Wasser oder Müll. Das Bezirksamt startete dazu eine "50-50-Aktion": Unbenötigte Mittel darf jede Schule zur Hälfte behalten. Führend ist die Birger-Forell-Schule, die 17 000 Mark Abfall- und 10 000 Mark Stromkosten sparte.

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