Fit im Sponsoring : Deutsche Bahn fördert junge Sportler

Tausende Nachwuchssportler wollen zu „Jugend trainiert“ für Olympia und Paralympics. Die Deutsche Bahn macht das jetzt möglich - als Hauptförderer. Und hat selbst etwas davon.

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Die Deutsche Bahn (DB) ist neuer Hauptsponsor von „Jugend trainiert für Olympia (JTFO)“ – und weiterhin Hauptförderer des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Paralympics (JTFP)“. Die Bahn möchte so „den Nachwuchs fördern, dabei helfen, Schüler mit Behinderung zu integrieren und zugleich Jugendliche für Berufe bei der Bahn begeistern“, sagte Ulrich Klenke, Leiter Konzernmarketing bei der DB, in der Konzernzentrale am Potsdamer Platz. „Wir freuen uns über das Engagement, das unsere Bundeswettbewerbe langfristig sichert“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Schulsportstiftung, Karl Weinmann. Die Bahn begleitet auch die Unterbringung der Sportler bei den Events, die vom Bundesinnenministerium gefördert werden, logistisch.

Laut Norbert Fleischmann, Vorsitzender der Deutschen Behindertensportjugend, können rund 250 sportbegabte Schüler mit Behinderungen aus inzwischen 13 Bundesländern zu „JTFP“ vom 10. bis 13. Mai ins Bundesleistungszentrum Kienbaum in Brandenburg reisen. Bei „JTFO“ (8.–12. Mai) nehmen allein im Frühjahr mehr als 4000 Sportler teil – behinderte und nichtbehinderte potenzielle spätere Olympia- und Paralympicsteilnehmer feiern zusammen am Abend des 11. Mai in Berlin.

Bei „Jugend trainiert für Paralympics“ arbeitet Verena Bentele mit, 12-fache Paralympics-Siegerin Ski nordisch, sie ist blind. Bentele unterstützte das Bundesfinale von „JTFO“ im März im Skilanglauf und Judo in Schonach – erstmals mit blinden und sehbehinderten Langläufern. Auch Lucas Ludwig, Europameister im Schwimmen, sagte, er hoffe auf viele Nachwuchstalente. Annette Kögel

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