Berlin : Flammende Herzen zur Silvester-Party

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"Wir erwarten eine Million Gäste, die - ohne Eintrittsgeld zu zahlen - mit uns durch die Millenniumsnacht feiern", sagt Willy Kausch, Geschäftsführer von "Silvester in Berlin".

Das Programm beginnt um 12 Uhr mittags am Roten Rathaus. Die ARD sendet den "Tigerenten-Club" und verschiedene Kinderprogramme, um 17 Uhr das erste Feuerwerk. Am Abend gehört der Platz verschiedenen Bands, ab 22 Uhr 15 spielen die Puhdys, bis fünf Uhr früh eine Diskothek. Und mittendrin 2 000 Postler mit den Sonderstempeln "31.12.1999, 24 Uhr" und "1.1.00, 1 Uhr" auf einem Briefumschlag.

Nach dem Prinzip, die Menschenansammlungen so weit wie möglich auseinander zu ziehen, stehen weitere Bühnen für Diskotheken und Bands am Schloßplatz, an der Ecke Friedrichstraße, Unter den Linden/Ecke Glinkastraße, auf dem Pariser Platz und auf der Straße des 17. Juni. Ab 22 Uhr überträgt SAT 1 sein Programm live von der Westseite des Brandenburger Tores, u.a. mit Modern Talking, Boney M. und Otto Waalkes (mit eigener Band). Die Zahl der Fernsehstationen, die aus Berlin berichten, ist mittlerweile nach Angaben des Veranstalters auf 65 gestiegen. Entlang der Feststrecke - zu der auch der Gendarmenmarkt mit einer Eisrevue ab 22 Uhr gehört - stehen 600 Zelte, wo man essen und trinken kann. Höhepunkte sollen die Licht-Inszenierung am Großen Stern und zwei Feuerwerke sein, die um 24 Uhr an der Siegessäule und am Brandenburger Tor zwölf Minuten lang Entzücken hervorrufen sollen - als "kurze, aber geballte Abfolge von Höhepunkten, wie sie sonst nur ein Feuerwerk-Finale bietet", sagen die Pyrotechniker der Hamburger Firma Nico und versprechen zwölf Minuten lang 19 verschiedene Bilder, darunter Palmenzweige, Ringe, Silberschlangen, Sterne, Schmetterlinge mit bunten Flügeln, Schneeballblitze - und 18 Herzen als Wunsch nach Liebe für das Jahr 2000.

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