Berlin : "Flanieren fällt flach" - die Polizei will, dass die Besucher an einem Ort bleiben

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Für Autofahrer beginnt Silvester schon am zweiten Weihnachtstag. Um sechs Uhr früh beginnt die Polizei mit dem Sperren der Straßen. Die Straße des 17. Juni und die Linden werden schon am Morgen des 26. Dezember weitgehend gesperrt. Der komplette Ost-West-Straßenzug von der Klopstockstraße bis zur Spandauer Straße in Mitte ist ab 27. Dezember, 6 Uhr, dicht. Spätestens dann steht der Verkehr in der City. Am 29. Dezember werden die Querstraßen der Linden gesperrt. Am 30. Dezember wird auch der Nord-Süd-Verkehr gesperrt, also die Entlastungsstraße sowie der Große Stern mit der Hofjägerallee, Paulstraße und Altonaer Straße. Die Friedrichstraße, Scheidemannstraße und Ebertstraße werden erst am Silvestertag um 6 Uhr früh gesperrt. Parkende Autos werden abgeschleppt, kündigte die Polizei gestern an. Wann die Straßen wieder frei gegeben werden, ist nicht so genau geregelt. Dies hängt von der Dauer der Feier und der Menge Schutt ab.

Zwei weitere Straßen sperrt die Polizei am Silvestertag um 18 Uhr als reine Rettungswege und zwar die Dorotheenstraße und die John-Foster-Dulles-Allee. Wenn es der Andrang der Fußgänger erfordern sollte, werden in der Nacht weitere Straßen gesperrt, sagte der Leiter der City-Polizeidirektion, Burghard Loest, gestern. Knapp 2000 Beamte und 1200 Ordner werden in der Nacht versuchen, die etwa 1,5 Millionen Menschen zu dirigieren. "Flanieren fällt flach", betonte Loest. Die Polizei empfiehlt, sich früh zu entscheiden, welchen Punkt man in der Nacht ansteuern möchte. Wie der Pariser Platz wird auch der Platz vor dem Brandenburger Tor mit der Sat-1-Bühne bei Überfüllung gesperrt. 600 Sanitäter stehen bereit. Anders als bislang angekündigt, werden Besucher an den drei zentralen Plätzen nicht auf große Flaschen kontrolliert, sondern ausschließlich auf Feuerwerkskörper.

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