Berlin : fluechtlinge

Für die beiden prominenten Gruppen von Flüchtlingen in Berlin sind Unterkünfte gefunden. Die 25 Flüchtlinge, die vor einigen Wochen durch ihrem Hungerstreik am Brandenburger Tor bekannt wurden, ziehen demnächst in ein Haus der „Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft“, die der katholischen Kirche nahesteht. Die Flüchtlinge hätten sich die Wohnungen bereits angesehen, sagte die Direktorin des Berliner Caritasverbandes, Ulrike Kostka, am Donnerstag. Dort können sie mindestens bis Ende Januar bleiben. Vorübergehend leben sie in Räumen der evangelischen Heilig-Kreuz-Gemeinde in Kreuzberg. D


Auch die Flüchtlinge, die seit Monaten auf dem Oranienplatz campieren, ziehen wohl bald um. Dazu verlautete, sie hätten beschlossen, in ein Haus in Friedrichshain zu ziehen. <NO1>Das habe ein Plenum der Flüchtlinge beschlossen, sagte die Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann (Grüne), am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa mit.<NO>Dieses Haus, das in Privateigentum steht und dessen Träger und Adresse die Senatsverwaltung noch nicht verraten will, hatte Sozialsenator Mario Czaja (CDU) angeboten. Es soll den 60 Menschen zunächst bis Mitte März eine Unterkunft bieten. Der Umzug soll nach Angaben der Senatsverwaltung wahrscheinlich in zwei bis drei Wochen möglich sein.

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