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Flüchtlingsunterkunft am Flughafen Tempelhof : Die nächsten beiden Hangars werden bald belegt

Der ehemalige Flughafen Tempelhof ist die größte Flüchtlingsunterkunft in Berlin. Heute gab es für Journalisten die Möglichkeit, sich ein Bild davon zu machen.

Christian Vooren
Flüchtlingsunterkunft in Tempelhof. Im Herbst wurden die Hangars belegt.
Flüchtlingsunterkunft in Tempelhof. Im Herbst wurden die Hangars belegt.Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

In den Hangars in Tempelhof sind derzeit knapp 2500 Menschen untergebracht. Damit ist das Airportgebäude auch bisher schon die größte Flüchtlingsunterkunft der Stadt. Und der Standort soll weiter ausgebaut werden. Dort soll quasi ein eigenes Flüchtlingsdorf entstehen.

Untergebracht werden die Flüchtlinge in den Hangars. Auf dem Vorfeld sollen unter anderem pädagogische Anlagen, Sporthallen, Gebäude für die medizinische Versorgung entstehen. Bis zu 7000 Flüchtlinge sollen dort unterkommen können.

Die Großunterkunft ist nicht unumstritten, seit Monaten wird darüber diskutiert, ob in so einer Massenunterkunft überhaupt eine Integration der Menschen möglich ist. Darüber hinaus gibt es Kritik an der fehlenden Privatsphäre. Immer wieder kommt es dort auch zu Auseinandersetzungen und Polizeieinsätzen.

Im vergangenen Jahr hatte es der Senat lange abgelehnt, Tempelhof als Flüchtlingsunterkunft zu nutzen. Die Hangars wurden als unbrauchbar eingestuft. Einen Meinungswandel gab es im vergangenen Herbst erst, als die Zahlen sprungartig anstiegen.

Am Donnerstag lud die Senatssozialverwaltung zu einem Presserundgang über das Tempelhofer Feld. Für den Tagesspiegel war Christian Vooren dabei.

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