Berlin : Flughafen Tegel: So viel Verständnis war nie

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Osama bin Laden: Amerikas Staatsfeind Nummer 1 gilt als der Hauptverdächtige "Es ist ja alles zur eigenen Beruhigung". So gelassen wie Franziska Holm, die gestern mittag von Tegel nach München flog, wirkten am Nachmittag die meisten Passagiere. Und das, obwohl sie zum Teil lange anstehen mussten. "Alles dauert ein bisschen länger als sonst, aber große Verspätungen gibt es nicht", sagte auch Flughafensprecherin Rosemarie Meichsner. Nur die Maschine aus Paris war mit einer halben Stunde Verspätung angekündigt. Selbst der erste Flug seit Dienstag nach Washington war lediglich 30 Minuten zu spät dran. Dort waren Passagiere und Gepäck besonders sorgfältig kontrolliert worden, aber auch bei den anderen Flügen war, wie angekündigt, intensiver überprüft worden. Der Bundesverkehrsminister Kurt Bodeweig hatte das angekündigt. Zusätzlich soll jetzt das Handgepäck auch manuell durchsucht werden.

So war auch 15 Minuten vor dem geplanten Abflug nach München die Schlange vor den Kontrollen noch lang. Proteste waren nicht zu hören. Viele waren der Bitte gefolgt, früher als üblich zum Flughafen zu kommen. "Wo wir warten, ist doch egal", sagte ein Mann. Die Zahl der Kontrolleure war nach Meichsners Angaben erhöht worden. In Tegel erfordert dies einen besonderen Aufwand, weil Überprüfungen nicht zentral erfolgen können, sondern an den Schaltern vorgenommen werden. Auch Bundesgrenzschützer waren präsent, aber nicht schwer bewaffnet. Selbst als eine schwarze Handtasche an einem Schalter liegengeblieben war, blieb alles ruhig. Nach kurzer Zeit hatte die Eigentümerin ihr gutes Stück auch abgeholt. Als alles recht pünktlich in der Maschine saß, musste sie allerdings länger auf die Starterlaubnis warten.

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