Flughafengelände : Erste Ideen für Tempelhof liegen vor

Der erste städtebauliche Wettbewerb für die künftige Nutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof ist entschieden. 80 Büros beteiligten sich an der ersten Stufe der Ideenfindung für ein Konzept des Baufeldes am Columbiadamm, das intern „Columbia-Quartier“ genannt wird.

Matthias Oloew

Aus dieser Vorauswahl hat die Wettbewerbsjury unter Vorsitz von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher zwölf Entwürfe ausgewählt, die nun in einer zweiten Wettbewerbsstufe bis zum Frühjahr weiter konkretisiert werden sollen.

Der Wettbewerb war von der Stadtentwicklungsverwaltung mit dem Ziel ausgelobt worden, Ideen für die städtebaulich-landschaftsplanerische Entwicklung des nördlichen Flughafengeländes entlang des Columbiadammes zu erhalten. Dabei sollten sich die Planer vor allem Gedanken darüber machen, wie die Flächen des ehemaligen Flughafens mit den benachbarten Stadtquartieren auf Kreuzberger und Neuköllner Seite vernetzt werden können. Neben Ideen für einen städtebaulichen Endzustand waren auch Vorschläge und Strategien gefragt, wie dieses Ziel in Entwicklungsschritten erreicht werden kann.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher erklärte: „Wir haben sehr interessante Ansätze möglicher Zukunftsszenarien für die Nachnutzung des Flughafenareals gefunden.“ Die ausgewählten Entwürfe zeichneten sich zugleich durch ein breites Spektrum unterschiedlicher Entwicklungsstrategien aus. Die Wettbewerbs entwürfe werden im Januar ausgestellt. Ende Januar wird die zweite Wettbewerbsstufe gestartet, die Entscheidung hierzu wird im Mai fallen.

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