Förderung von Brennpunktschulen : Diese Schulen sind dabei

Eine Millionen Euro erhalten die zehn schwächsten Schulen der Stadt. Die meisten sind schon lange als Problemschulen bekannt.

Susanne Vieth-Entus

Sieben Sekundarschulen und drei Grundschulen wurden in Berlin ausgewählt. Nur eine Sekundarschule hat eine gymnasiale Oberstufe, und zwar die Ernst-Reuter-Schule in Wedding. Die weiteren Sekundarschulen sind in Moabit die Hedwig-Dohm-Schule, in Kreuzberg die Schule an der Skalitzer Straße, die Schule im Graefekiez sowie die Hector-Peterson-Schule, in Tempelhof die Gustav-Langenscheidt-Schule und in Neukölln die Kepler- Schule. Zu den drei Grundschulen gehört in Neukölln die Silberstein-Schule, in Hellersdorf die Bücherwurm-Grundschule am Weiher und in Marzahn die Peter-Pan-Grundschule.

Das Programm „School-Turnaround“ fußt auf Erfahrungen mit Brennpunktschulen in New York City, England und den Niederlanden. Es wird verantwortet von der Robert-Bosch-Stiftung, die 800 000 Euro zur Verfügung stellt. Das Land gibt 200000 Euro. Die Hauptunterstützung besteht in der Problemanalyse und der Beratung durch Schul-Coaches. Ziel ist es, die Lehr- und Lernprozesse, das Schulmanagement, die Schulkultur und die Schulergebnisse zu verbessern.

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