Berlin : „Folgen der Teilung noch spürbar“

Am 13. August, dem 50. Jahrestag des Mauerbaus, rufen die Stiftung Gedenkstätte Berliner Mauer und die Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft mit dem Tagesspiegel um 12 Uhr zu einer Schweigeminute auf. Motto: „Berlin steht still“. Auch die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg JungeReyer, unterstützt die Aktion. „Die Folgen des Mauerbaus sind in Ost- und Westberlin zwar immer weniger in den Straßen und auf den Plätzen erkennbar, aber sie haben mehrere Generationen von Menschen in dieser Stadt und darüber hinaus nachhaltig geprägt“, sagt die Senatorin. Tiefe Einschnitte in das Leben jedes Einzelnen seien noch 20 Jahre nach Ende der Teilung spürbar. „ Niemals wieder darf es dazu kommen, dass ein ganzes Volk von seiner Regierung in Geiselhaft genommen wird.“ spa

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