Forschung : Berlin und Brandenburg bauen Zusammenarbeit aus

Ab Januar werden ein gemeinsames Landesinstitut für Schule und Medien und ein Sozialpädagogisches Forschungsinstitut Berlin-Brandenburg ihre Arbeit aufnehmen.

Berlin - Die Einrichtungen sind bundesweit die ersten Institute, die für zwei Länder tätig sind. Sie sollen Aufgaben für beide Länder übernehmen, die bisher jedes Land eigenständig durchgeführt hat.

Der Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) sagte, nach der Gründung des gemeinsamen Institutes für Schulqualität zu Beginn dieses Jahres setzten die Länder mit der Zusammenführung weiterer Einrichtungen ihren Weg einer aufeinander abgestimmten Bildungspolitik "konsequent fort". Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) betonte, Berlin und Brandenburg begriffen sich als eine Bildungsregion. Dies werde auch von den Bürgern verlangt.

Das neue Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) hat seinen Sitz in Ludwigsfelde-Struveshof. Dort werden künftig insgesamt 90 Mitarbeiter aus Berlin und Brandenburg tätig sein, unterstützt durch 70 Lehrkräfte aus beiden Ländern. Das Sozialpädagogisches Forschungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) ist in Zukunft im Jagdschloss Glienicke untergebracht. Insgesamt werden dort 60 feste Mitarbeiter arbeiten. (tso/ddp)

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