Berlin : Fotografisch zurück in die Zukunft geblickt

Christoph Otto stellt bis 2. Juni in estnischer Botschaft in Tiergarten aus

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STADTMENSCHEN

Weniger ein vornehm diplomatisches als mehr ein bunt gemischtes und mit Kind und Kegel und dem einen oder anderen Rucksack bepacktes Publikum strebte am Dienstagabend der prächtig restaurierten estnischen Botschaft zu. „Estland – zurück in die Zukunft“, heißt dort die FotoAusstellung von Christoph Otto, zu deren Vernissage die Botschafterin Riina Kionka in die 1853 als Wohngebäude erbaute und ab 1923 als estnische Gesandtschaft genutzte Villa geladen hatte. Die Bilder des jungen Berliners zeigen die Republik Estland in einem wichtigen und historischen Moment, sagte die Botschafterin zur Begrüßung. Geht doch ihr Land am 1. Mai „zurück in die Zukunft“, wenn es in die Europäische Union aufgenommen wird. „Estland zittert und glüht vor Leben“, stellte der Buxtehuder Philologe Andreas Weber in seiner Laudatio fest. Dass Otto nicht die üblichen Trachten, schöne blonde Menschen und das Meer zeigt, sondern ein Land im Auf- und Umbruch, lobte auch die selbst sehr baltisch blonde Reet Weidebaum, Kulturattaché der Botschaft in der Hildebrandstraße 5 in Tiergarten. Wie „Estland – zurück in die Zukunft“ geht, kann man sich dort bis zum 2. Juni 2004 an jedem Mittwoch von 15 bis 17 Uhr ansehen. hema

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